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An der Ecke Kaiser-Wilhelm-Straße /Scheffelstraße kommt der Bus selbst ohne Falschparker kaum durch. Foto: Ketterl

Massive Verspätungen: Parkende Autos werden für Busse zu Hindernissen

Pforzheim. Der Busverkehr auf der Pforzheimer Stadtbuslinie 7 ist in jüngster Zeit durch teils so massive Verspätungen aufgefallen, dass Fahrgäste sie nicht mehr vom Ausfallen ganzer Fahrten unterscheiden können. Grund sind offenbar zugeparkte Straßen insbesondere nahe des Finanzamts am Hachel, die den Bussen die Durchfahrt unmöglich machen.

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Der Mann sagt, die Ausfälle der Buslinie 7 im Pforzheimer Linienbusverkehr hätten stark zugenommen. Alleine am vergangenen Wochenende mindestens drei Mal. Seine Haltestelle befindet sich auf dem Rodrücken. Er habe den Sachverhalt beim Kundencenter von Regionalverkehr Südwestbus (RVS) gemeldet, dem seit einem Jahr fürs Pforzheimer Linienbusnetz zuständigen Betreiber. Die Pforzheimer RVS-Niederlassungsleiterin Sandra Schönherr räumt unumwunden ein, dass es in jüngerer Zeit Schwierigkeiten im Ablauf der Linie 7 gibt.

Es handle sich aber nicht um Ausfälle von Fahrten, sondern um Verzögerungen, die so gravierend sind, dass sie von den Fahrgästen geradezu zwangsläufig als Ausfälle wahrgenommen werden müssen – in einem Fall um 38 Minuten, in einigen weiteren um 20 bis 25 Minuten. In anderen wiederum etwa zehn Minuten. Die Busse der Linie 7 bleiben in engen Straßen stecken, die von Falschparkern blockiert werden. Das geschehe insbesondere im Straßengeflecht unterhalb des Heims am Hachel. Die Stadt wisse um das Problem, sagt der Erste Bürgermeister Dirk Büscher. Der Gemeindevollzugsdienst sei regelmäßig vor Ort und verteile Knöllchen. „Es ist für uns ein großes Ärgernis“, so Büscher.

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