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Für das OechsleFest gibt es ein umfangreiches Sicherheitskonzept. Foto: PZ-Archiv
Für das OechsleFest gibt es ein umfangreiches Sicherheitskonzept. Foto: PZ-Archiv
18.08.2017

Maßnahmen für mehr Sicherheit auf dem OechsleFest

Nach den Terroranschlägen in Spanien treibt das Thema Sicherheit viele Bürger, aber auch die Behörden um. Wie der städtische Sprecher Philip Mukherjee auf PZ-Nachfrage berichtet, wird jede Großveranstaltung in Pforzheim einer Risiko-Analyse unterzogen – durch Polizei, Katastrophenschutzbehörde, Feuerwehr und Amt für öffentliche Ordnung. Dabei würden Gefahren wie Unwetter, medizinische Notfälle, Brand und Explosionen bis hin zu Terrorszenarien bewertet und Maßnahmen erarbeitet, um auf mögliche Gefährdungen reagieren zu können, etwa mit Blick auf Sicherheits- und Sanitätsdienst sowie Flucht- und Rettungswege. Auch fürs OechsleFest existiere eine aktuelle Einschätzung, in die auch „ein mögliches Lkw-Szenario“ eingeflossen sei.

Eine Absperrung, etwa mit Bussen, werde aufgrund der räumlichen Gegebenheiten als nicht sinnvoll erachtet, da sich das OechsleFest auf den Marktplatz konzentriere. Anfahrtswege für einen Lastwagen wären lang, die Sitzbereiche „glücklicherweise nur umständlich zu erreichen“, so Mukherjee. Jede weitere Absperrung erschwere zudem Polizei, Rettungsdienst oder Feuerwehr die Anfahrt.

„Trotzdem nehmen wir die Ängste und Sorgen der Menschen ernst“, betont der Sprecher der Stadtverwaltung. Daher würden vom Veranstalter WSP die Sicherheitsdienste insbesondere bei erhöhtem Besucheraufkommen verstärkt. Die Polizei habe ohnehin eine intensivere Streifentätigkeit eingeplant.