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Das Kinderballett formiert sich bei der umjubelten Matinee zu den „lustigen Chinesinnen“.
Das Kinderballett formiert sich bei der umjubelten Matinee zu den „lustigen Chinesinnen“.
Letizia Vella von der Akademie IV.
Letizia Vella von der Akademie IV.
08.05.2016

Matinee des Ballettzentrums am Stadttheater begeistert das Publikum

Pforzheim. „Ich glaube, es gibt kein schöneres Geschenk, das ein Kind seiner Mutter am Muttertag machen könnte, als diese wunderschöne Darbietung der heutigen Matinee“, freute sich Elsa Genova über die 16. Matinee des Ballettzentrums vom Stadttheater Pforzheim, welches unter ihrer Leitung gestern Vormittag auftrat. „Denn wir wissen, die schönsten Geschenke sind die, die wir nicht kaufen können.“

Vor einem ausverkauften Saal tanzte das Ballettzentrum auf grazile Weise zum größten Teil zu Stücken des russischen Komponisten Pjotr Iljitsch Tschaikowski. 30 Debütantinnen und ein Debütant zwischen vier und sieben Jahren meisterten mit Pirouetten und eleganten Sprüngen ihre Premiere auf der großen Bühne.

Rot-schwarze Tutus schmiegten sich an die jungen Körper, als die Akademie III und IV mit einer Choreografie von Elsa Genova den musischen Morgen mit dem ersten Titel „Die Hofdamen“ einleiteten.

Anschließend folgte „Die kleine Meerjungfrau“, choreografiert von Maya Böcherer, in dem die Kleinsten der Balletttänzerinnen vom Kinderballett I mit frechen Dutts auf den Köpfen auf die Bühne schwebten und ihre Tücher kunstvolle Figuren vollführen ließen.

Begeisterter Applaus

Dass Ballett nicht nur in Tutu ging, bewies unter anderem die Darbietung von Chantelle Torres und Noah Berg, die – passend gekleidet – zu „Rotkäppchen und der Wolf“ begeisterten Applaus erhielten.

Das Kinderballett V führte, begleitet von amerikanischer Folkloremusik, einen leichtfüßigen Tanz unter dem Titel „Der Cowboy und die hübschen Mädchen“ vor, es wurde ein imaginäres Lasso geschwungen und beschwingte Drehungen aufgeführt.

„Die kleinsten von unseren Tänzern sind nur vier Jahre auf dieser Erde und haben heute so etwas Unglaubliches geleistet. Sie stehlen uns immer die Show, und das gönnen wir ihnen jedes Jahr mit unserer jährlichen Tradition von Neuem“, bekräftigt Elsa Genova.