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Mauerbau am Hilda: Was wird da wirklich errichtet?
Mauerbau am Hilda: Was wird da wirklich errichtet? © Ketterl
03.08.2012

Mauerbau am Hilda: Was wird da wirklich errichtet?

Pforzheim. „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“. So sagte es einst der bedeutendste Politiker der DDR, Walter Ulbricht, zwei Monate vor Beginn des Mauerbaus zwischen West- und Ostdeutschland. Passiert das Gleiche gerade auch in Pforzheim? Oder welche Idee haben Sie für das, was gerade auf dem Pausenhof des Hilda-Gymmasiums gebaut wird?

Dort soll eine Lärmschutzwand errichtet werden. Doch danach sieht die Konstruktion wirklich nicht aus.Diese Wand war – so berichtete es auch die „Pforzheimer Zeitung“ - laut einem Gutachten für die Anwohner gefordert worden. Eine Lärmschutzwand also. Ist das nicht im Normalfall eher ein Erdwall mit Pflanzen? Oder ein filigranes Gebilde aus Holz oder Kunststoff? In manchen Fällen wird auch die etwas massivere Variante von Gabionen, also in Drahtkörben gesammelte Steine, verwendet. Aber die Konstruktion, die gerade im Pausenhof des neuen Hilda-Gymnasiums errichtet wird, sorgt unter den Passanten und auch unter den PZ-Mitarbeitern, die das Geschehen direkt von gegenüber verfolgen können, schon seit Tagen für ungläubiges Kopfschütteln.

Erinnert das viele Metall doch eher an den Hochsicherheitstrakt eines Gefängnisses. Oder an eine neue Art von Schuleingängen, an denen die Schüler per Nacktscanner oder Metalldetektoren durchleuchtet werden. Oder auch an die Startboxen, in denen die Pferde auf den Beginn ihres Rennens warten.

Der Phantasie sind angesichts des massiven Gerüstes keine Grenzen gesetzt. Soll die massive metallkonstruktion tatsächlich als Lärmschutz dienen oder vermuten auch Sie eine ganz andere Funktion? Schreiben Sie uns Ihre Ideen an internet@pz-news.de. Unter den kreativsten Einsendungen verlost PZ-news eine Kühltasche mit integriertem Radio.

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