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14.01.2011

Mehr Härte gegen Serientäter gefordert

PFORZHEIM. Konsequentes Handeln des Jugendamtes fordert die Fraktionsgemeinschaft Freie Wähler, Unabhängige Bürger und ListeBürgerBeteiligungsHaushalt. „In den vergangenen Tagen hatte die Berichterstattung über den 13-jährigen Intensivtäter den Anschein, dass der Rechtsstaat gegen dem strafunmündigen Jugendlichen keine Handhabe hätte“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Dies entspreche nicht der Auffassung der Fraktionsgemeinschaft. Stadtrat Michael Schwarz sieht hier das Jugendamt der Stadt Pforzheim umgehend gefordert. Das Amt, so die Forderung der Fraktionsgemeinschaft, müsse durch ein konsequentes und schnelles Handeln zeigen, dass es für Intensivtäter in Pforzheim keine Toleranz gibt.

Als Beispiel könnte das Jugendamt des Berliner Bezirks Neukölln dienen. Das dortige Jugendamt hat einen durch rund 100 Straftaten aufgefallen 13-jähriger Serientäter nach Kirgisien verschickt, wo er seit über einem Jahr auf einem Bauernhof lebt. Die Fraktionsgemeinschaft sieht bei einer derartigen Vorgehensweise die Chance, dass konsequentes und hartes Durchgreifen beziehungsweise Strafen andere junge Kriminelle abschrecken werden. pm

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