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Alen und Kristin Pasalic aus Pforzheim stoßen auf dem Marktplatz beim San-Miguel-Stand mit spanischem Bier an. Sie fühlen sich in die Flitterwochen versetzt.
Denise Kröll (links) aus Öschelbronn führt Freundin Melissa Rensland über die Bierbörse. Die lockt mit über 300 Biersorten die Freunde des Gerstensafts an.
Prost Freibeuter: Frank Rümelin (links) und Frank Boznhardt.
08.05.2016

Mehr Stände, mehr Auswahl: Vierte Pforzheimer Bierbörse geht bei sommerlichen Temperaturen zu Ende

Pforzheim. Ob fruchtig mit einer zarten Würze von Nelken oder doch lieber eine feine Karamellnote, kräftig und malzbetont, der Besucher hatte die Qual der Wahl. Alles war vertreten bei der viertägigen vierten Bierbörse auf dem Marktplatz, die am Sonntag ihr feuchtfröhliches Ende bei sommerlichen Temperaturen nahm.

Bildergalerie: Bierbörse // Freitag // 06.05.2016

Multikulturell ging es auch dieses Jahr wieder unter den über 300 Biersorten zu. Bierliebhaber ließen sich das kühle Getränk aus Afrika, Kroatien, Polen oder der Region die Kehle hinunterlaufen.

Bildergalerie: Bierbörse // Donnerstag // 05.05.2016

„Die Auswahl an Bieren hat sich deutlich vergrößert, es sind auch mehr Stände geworden“, freut sich der gebürtige Pforzheimer Alen Pasalic, der sich mit seiner Frau Kristin in die zweiten Flitterwochen gedanklich mit dem spanischen Fassbier „San Miguel“ versetzt fühlte. Frank Rümelin kann sich auch als Wiederholungstäter auf der Bierbörse auf dem Marktplatz bezeichnen. Auch er ist der Meinung, dass sich das Angebot und die Auswahl verbessert haben im Vergleich zum letzten Jahr. Seiner Meinung nach sind jedoch die Preise generell zu hoch. „Es kann nicht sein, dass ich fast 30 Euro los bin, wenn ich mir zehn Biere kaufe. Für mich wäre ein Bierpass ideal, für den im Vorfeld 25 Euro gezahlt wird und dafür kann der Besucher eine bestimmte Anzahl an Bieren einlösen. Dann wäre vielleicht auch mehr los.“ Damit spielt Frank Rümelin auf die Mittags- und Nachmittagszeit an, die nicht so gut besucht waren wie die Abende oder der Vatertag.

„Tagsüber sind wir hier alleine, weil einfach nicht so viel los ist. Gegen abends füllen sich die Tische sehr gut, aber so brechend voll wie am Donnerstag war es die letzten Tage nicht mehr“, meinte Andreas Leitner vom Brauhaus Pforzheim und füllte schon das nächste Glas mit dem leicht süffigen Frühlingsbock, der neben dem malzigen Hexensud am beliebtesten in diesen Tagen beim Brauhausstand war.