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Alle an einem Tisch: Helfer und neu angekommene Flüchtlinge in der Unterkunft auf dem Thales-Gelände.
Alle an einem Tisch: Helfer und neu angekommene Flüchtlinge in der Unterkunft auf dem Thales-Gelände.
18.12.2015

Mehr Wettbewerber auf dem Asylmarkt

Menschliche Schicksale, Fragen der Integration und Machbarkeit stehen beim Thema Flüchtlinge im Mittelpunkt. Doch neben gesellschaftlichen Aufgaben geht es auch um Geld:

Knapp 1000 Euro erhält die Stadt pro Asylbewerber vom Land für die vorläufige Unterbringung. Macht bei 250 Neuankömmlingen 250 000 Euro. Eine beträchtliche Summe – doch mit der einmaligen Pauschale müssen die beauftragten Träger auskommen. Ob und wie gut die Kosten gedeckt sind, hängt damit von der Aufenthaltsdauer ab.

In Pforzheim ist die Diakonie die zentrale Anlaufstelle für die Flüchtlingsarbeit. Doch nun haben angesichts der schnell steigenden Zuweisungszahlen und der anstehenden Anschlussunterbringung auch andere Träger „Interesse an mehr Beteiligung im Bereich der Flüchtlingssozialarbeit“ gezeigt, so Sozialbürgermeister Monika Müller. „Insgesamt haben sich drei Träger bei mir gemeldet, um in die Flüchtlingssozialarbeit einzusteigen.“

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