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Verschiedene Standpunkte: Esad Esmer (Solid), Johannes West (Grüne Jugend), Julika Bauer (Junge Sozialdemokraten), Marius Misztl (Junge Union) und Maike Wolf (Junge Liberale, von links) stellen sich auf dem Podium den Fragen von Marek Klimanski, stellvertretender PZ-Chefredakteur. Fotos: Seibel
Verschiedene Standpunkte: Esad Esmer (Solid), Johannes West (Grüne Jugend), Julika Bauer (Junge Sozialdemokraten), Marius Misztl (Junge Union) und Maike Wolf (Junge Liberale, von links) stellen sich auf dem Podium den Fragen von Marek Klimanski, stellvertretender PZ-Chefredakteur. Fotos: Seibel
Voll besetzt ist der Ratsaal bei der Diskussion der politischen Jugendorganisationen.
Voll besetzt ist der Ratsaal bei der Diskussion der politischen Jugendorganisationen.
Am Infostand können Besucher den Jugendgemeinderat kennenlernen.
Am Infostand können Besucher den Jugendgemeinderat kennenlernen.
02.10.2014

Mehr als 200 Schüler beim Jugendpolitischen Tag im Rathaus

Pforzheim. Mit Wucht prallen die Meinungen aufeinander. „Man kann Menschen nicht auf Noten reduzieren“, sagt Esad Esmer (Solid, Die Linke). „Darum begrüßen wir den Wegfall der Grundschulempfehlung und sind für Gemeinschaftsschulen“. Das Bildungssystem sei doch erfolgreich gewesen, hält Marius Misztl (Junge Union, CDU) dagegen. „Wer Leistung bringt, soll belohnt werden.“ Teils hitzig geht es am Donnerstag bei der Podiumsdiskussion im Rahmen des dritten Jugendpolitischen Tags im Großen Sitzungssaal des Neuen Rathauses zu.

Auch Johannes West (Grüne Jugend), Julika Bauer (Jusos, SPD) und Maike Wolf (Junge Liberale, FDP) beziehen Stellung zu bildungspolitischen Themen. Der stellvertretende PZ-Chefredakteur Marek Klimanski moderiert das Geschehen, zahlreiche Schüler im Raum verfolgen die Debatte aufmerksam.

„Was für ein Anblick“, begrüßt Oberbürgermeister Gert Hager die Schüler. „Viele junge Menschen im Ratsaal – so sollte es öfter sein.“ Er ermutigt die Jugendlichen, sich politisch zu engagieren, um etwas zu bewegen und die Zukunft der Stadt mitzugestalten. Rund 220 Jugendliche sind der Einladung der politischen Jugendorganisationen und des Jugendgemeinderats gefolgt. Sie verfolgen die Vorstellung von deren Zielen, decken sich an Ständen mit Infomaterial ein und ergreifen die Chance, beim politischen Speed-Dating ihre Fragen loszuwerden.

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