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So macht Schule Spaß: Hana, Hariwan, Seruan und Sipan (vorne von links) besuchen die individuelle Lernförderung am Familienzentrum Nord. Über die nachhaltige Hilfe freuen sich Samir Jassani, Michael Winkler vom Jugend- und Sozialamt, Delo Hasan, Thomas Nitze vom Sponsor Dr. Schmitt Klumpp Partner, Familienzentrumsleiterin Petra Patotschka, Dirk Günkel von der Stadtmission sowie Bashir Khdir-Rascho (von links). Foto: Meyer
So macht Schule Spaß: Hana, Hariwan, Seruan und Sipan (vorne von links) besuchen die individuelle Lernförderung am Familienzentrum Nord. Über die nachhaltige Hilfe freuen sich Samir Jassani, Michael Winkler vom Jugend- und Sozialamt, Delo Hasan, Thomas Nitze vom Sponsor Dr. Schmitt Klumpp Partner, Familienzentrumsleiterin Petra Patotschka, Dirk Günkel von der Stadtmission sowie Bashir Khdir-Rascho (von links). Foto: Meyer
05.12.2018

Mehr als Hausaufgabenhilfe: Im Familienzentrum Nord erhalten Kinder individuelle Förderung

Pforzheim. Der achtjährige Sipan hat die Zahlen in Hunderter, Zehner und Einer aufgeschlüsselt. Der siebenjährige Seruan übt für den Deutschunterricht. Jeden Nachmittag kommen die beiden Grundschüler ins Familienzentrum Nord. Sie gehören zu den insgesamt 20 Kindern, die dort am Angebot „Leben und Lernen“ teilnehmen.

Die Jungen und Mädchen, derzeit alle mit Migrationshintergrund, werden dort nicht nur bei den Hausaufgaben unterstützt. Sie lernen auch für Klassenarbeiten, erhalten Lese- und Sprachförderung und lernen soziale Fähigkeiten wie Teamarbeit oder Konfliktlösungen.

Intensive Betreuung

„Diese intensive Betreuung ist nur durch den Betreuungsschlüssel möglich“, sagt die Leiterin des Familienzentrums Nord, Petra Patotschka. Denn auf zwei Kinder kommt ein Lernbegleiter. Insgesamt 15 dieser Ehrenamtlichen kommen ein bis zwei Mal pro Woche ins Familienzentrum, um mit den Kindern zu lernen. Diese wiederum erhalten dort von Montag bis Donnerstag neben der Hausaufgabenhilfe ein warmes Mittagessen und Freizeitangebote bis 16 Uhr.

Der Bedarf ist enorm. Derzeit stehen 61 Kinder auf der Warteliste für „Leben und Lernen“. Von den räumlichen Kapazitäten könne man durchaus mehr Kinder aufnehmen, erklärt Patotschka. Es scheitere allerdings an den personellen Ressourcen. Aus diesem Grund ist sie froh, dass es durch die Unterstützung von Spendern möglich ist, auch feste Mitarbeiter für das Angebot im Familienzentrum anzustellen.

Einer dieser Sponsoren ist die Pforzheimer Steuerberatungsgesellschaft Dr. Schmitt Klumpp Partner, die damit in die Bildung von Kindern investieren möchte. Patotschka hofft daher, dass sich noch weitere Ehrenamtliche und Spender finden.

Mehr lesen Sie am Donnerstag, 6. Dezember in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.