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Als hauptamtliche Mitarbeiter ders Diakonischen Werks Pforzheim-Stadt kümmern sich Daniela Salzer, Milena Kukolj, Sabine Jost, Milan Kopriva und Claus Spohn (von links) um Flüchtlinge und Ehrenamtliche. Auf dem Bild fehlen Stefanie Schulz und Nadja Tiyma. Foto: Ketterl
Als hauptamtliche Mitarbeiter ders Diakonischen Werks Pforzheim-Stadt kümmern sich Daniela Salzer, Milena Kukolj, Sabine Jost, Milan Kopriva und Claus Spohn (von links) um Flüchtlinge und Ehrenamtliche. Auf dem Bild fehlen Stefanie Schulz und Nadja Tiyma. Foto: Ketterl
13.08.2015

Mehr als nur ein Job: Diakonisches Werk hat Auftrag der Betreuung von Asylsuchenden

Pforzheim. Prognosen gibt keiner von ihnen ab – was zählt, ist Pragmatismus: der Umgang mit Asylsuchenden, die praktische Umsetzung dessen, was man auf zwischenmenschlicher Seite „Willkommenskultur“ nennt. Denn nur von gutem Willen allein wird kein Flüchtling alphabetisiert, eingekleidet, zum Arzt und zum Amt begleitet. Claus Spohn, Abteilungsleiter des Diakonischen Werks, und seine hauptamtlichen Mitarbeiter Milena Kukolj, Milan Kopriva, Stefanie Schulz, Daniela Salzer und Nadja Tiyma. Demnächst – da ist Spohn hoffnungsfroh – werden es zwei Kräfte mehr sein, unabdingbar angesichts der Tatsache, dass Pforzheim vom Regierungspräsidium immer mehr Flüchtlinge zugewiesen bekommt, die räumlichen Kapazitäten bald erschöpft sind und sogar die Umnutzung von Mehrzweckhallen als Notunterkünfte und Zelte auf dem Messplatz in Erwägung gezogen werden.

Aktuell werden 543 Asylbewerber in mehreren Unterkünften im Stadtgebiet untergebracht. Hauptamtlich betreut werden sie vom Diakonischen Werk, Auftraggeber ist mittelbar das Land und unmittelbar die Stadt Pforzheim – und das bereits seit den 1980er-Jahren, als die ersten Bürgerkriegsflüchtlinge (damals aus Eritrea) in Pforzheim ankamen und später die Asylsuchenden aus den Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawien.

Die PZ wird in den kommenden Wochen ehrenamtliche Helfer und ihre Arbeit mit Flüchtlingen vorstellen. Mehr lesen Sie am Freitag in der „Pforzheimer Zeitung