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Ganz besonderer Start ins neue Jahr: Über die Geburt ihrer Tochter Malia freuen sich Julika Bauer und Frederic Striegler. Seibel
Ganz besonderer Start ins neue Jahr: Über die Geburt ihrer Tochter Malia freuen sich Julika Bauer und Frederic Striegler. Seibel
Ihr drittes Kind, Sohn Danio Elia, heißt Marit Bühner im Leben willkommen.
Ihr drittes Kind, Sohn Danio Elia, heißt Marit Bühner im Leben willkommen.
01.01.2017

Mehrere Kinder erblicken an Neujahr in Pforzheim das Licht der Welt

Traditionell macht die „Pforzheimer Zeitung“ die Erstgeborenen in den Krankenhäusern der Stadt bekannt – die Neujahrsbabys. 2017 hat ein ohnehin schon lokaler Mini-Promi als erstes Kind im neuen Jahr das Licht der Welt erblickt: die kleine Malia. In eine gelbe Decke gemummelt döst die Kleine ganz entspannt auf dem Arm ihres Papas – des SPD-Kreisvorsitzenden Frederic Striegler.

Mama Julika Bauer (Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Pforzheim-Süd) liegt in ihrem Bett im Helios-Klinikum Pforzheim – ein bisschen mitgenommen, aber vor allem glücklich. Um 3.28 Uhr am am Sonntagmorgen hat Malia – 48 Zentimeter klein und 2550 Gramm leicht – das Licht der Welt erblickt und hatte damit mehr als eine Stunde Vorsprung vor all den kleinen Jungs und Mädchen, die ihr an diesem Tag noch folgen sollten.

Am Silvesterabend gegen 21 Uhr ist das Paar, das sich 2015 das Ja-Wort gegeben hat, ins Klinikum gekommen. „Wir haben die Raketen aus dem Fenster im Wehenraum beobachtet“, berichtet die 22-jährige. Eigentlich wäre erst am Montag der errechnete Geburtstermin gewesen, doch Malia hatte es dann doch ein bisschen eiliger. „Es ging eigentlich ganz flott, nur sechseinhalb Stunden“, sagt Bauer. „Gegen Ende wurde es aber schon kräftezehrend.“ Dennoch, sie habe es ohne Schmerzmittel oder Periduralanästhesie geschafft, berichtet die frisch gebackene Mama stolz.

Drei Tage werde sie wohl mit ihrem Baby in der Klinik bleiben, es folgen vier Wochen gemeinsame Elternzeit. „Und dann am Ende des Jahres noch mal vier Monate“, so der 34-Jährige. Trotz Bundestagswahl? „Es gibt manchmal Wichtigeres.“

An Neujahr das erste Mal Eltern zu werden – ein perfekter Abschluss für eine entspannte Schwangerschaft, sagt Bauer. „Es gab keine Komplikationen, keine Übelkeit – gar nichts. Es war bis zum Schluss einfach schön.“ Und wer kann schon von sich behaupten, dass die Welt den eigenen Geburtstag jedes Jahr mit einem riesigen funkelnden Feuerwerk begrüßt?

Zwei Geburtstagskinder

Ein Privileg, das sich Malia fortan mit Danio Elia teilen wird, der gestern um 4.50 Uhr zur Welt kam und im Zimmer gegenüber die ersten unsicheren Augenaufschläge wagt. Mama Marit Bühner spaziert schon wieder leichtfüßig durchs Krankenzimmer. Bereits am Silvestermorgen sei ihre Fruchtblase geplatzt, berichtet die 27-Jährige aus Bad Liebenzell. Abends um 23 Uhr sei dann die Geburt eingeleitet worden.

Es ist bereits das dritte Kind der Kinderkrankenschwester – „Routine bekommt man aber nicht, fürchte ich“, scherzt sie. „Es ist jedes Mal anders, immer aufregend und spannend.“ Danio Elia – 52 Zentimeter groß und 3200 Gramm leicht – sei in der Badewanne ins Leben geschwommen, sagt sie. Das warme Wasser habe ihr die Geburt ebenso erleichtert wie die Anwesenheit ihres Mannes, der sich nun mit Sohn (3) und Tochter (1) auf den Einzug des neuen Familienmitglieds freut. Ob es im Hause Bühner noch mehr Nachwuchs geben soll? Ganz ausschließen will es die junge Dreifachmama nicht. „Jetzt muss ich aber erstmal schauen, wie es mit dreien läuft.“

Die steigende Zahl der Geburten macht sich in den Krankenhäusern bemerkbar. Während noch vor wenigen Jahren das Neujahrsbaby auf sich warten ließ, war am Sonntag allein im Helios kaum ein Ende in Sicht. Vier Kinder waren bis zum Mittag auf die Welt gekommen, der Kreißsaal weiterhin belegt. „Noch ist der Tag nicht vorbei“, sagte eine der Schwestern. Am Silvestertag seien sogar zehn Kinder dort geboren worden.