nach oben
30.11.2015

Meisterbrief - das Sprungbrett für die Karriere im Handwerk

Der Meisterbrief im Handwerk führt entweder in die Selbstständigkeit oder ist der Ausgangspunkt, um als Angestellter in einer Führungsposition im Beruf weiterzukommen. So lautet die Zusammenfassung der Jungmeisterbefragung 2015, die immer im Vorfeld der Meisterfeier der Handwerkskammer Karlsruhe erhoben wird. Mehr als die Hälfte aller Befragten möchten in den nächsten Jahren den Weg in die Selbstständigkeit gehen, 39 Prozent denken an eine Betriebsübernahme, 20 Prozent an eine Existenzgründung. In einer Feierstunde im Kongresszentrum Karlsruhe erhielten 325 Handwerker aus den Händen von Kammerpräsident Joachim Wohlfeil und Hauptgeschäftsführer Gerd Lutz ihre Meisterbriefe im Handwerk.

Sie hatten ihre Meisterprüfung in allen vier Teilen bestanden. Die am stärksten vertretenen Handwerker waren die Kraftfahrzeugtechniker (68) und die Elektrotechniker (45). Die 24 Frauen, die einen Meisterbrief erhielten, führen die Gold- und Silberschmiede (10) an.

In seiner Rede betonte Handwerkskammerpräsident Joachim Wohlfeil, dass die Meister durch die Verknüpfung von theoretischen und praktischen Fähigkeiten einen Abschluss erworben haben, der einzigartig ist. Deshalb werde der Meister auch zu Recht im europäischen Qualifikationsrahmen auf der gleichen Stufe eingeordnet wie der Bachelor. Wohlfeil motivierte die Meister, ihre Qualifikation als Sprungbrett für den weiteren beruflichen Karriereweg zu nutzen.

Bestandene Meisterprüfungen

Bezirk: Pforzheim

Cornel Adrian Böhm (Feinwerkmechaniker), Rene Hänert (Feinwerkmechaniker) Jasmin Hatidzic, (Elektrotechniker), Benjamin König (Maurer- und Betonbauer), Sabrina Mann (Feinwerkmechaniker), Sebastian Geiger (Tischler), Antonino Licata (Bäcker), Michael Mürle (Elektrotechniker), Elisabeth Schroetel (Gold- und Silberschmied), Deniz Bolat (Kraftfahrzeugtechniker), Michael Dautel, (Feinwerkmechaniker), Dominik Schalude (Kraftfahrzeugtechniker), Nikolaus Braun (Kraftfahrzeugtechniker), Artur Werner (Dachdecker), Vitali Lichtenwald (Maurer- und Betonbauer), Richard Thiessen (Installateur- und Heizungsbauer)

Bezirk: Enzkreis

Remchingen: Sascha Reuter (Kraftfahrzeugtechniker-Meister)

Königsbach-Stein: Christian Bahm (Metallbauer), Timm Fehr (Feinwerkmechaniker), Fabrizio Misuraca, (Zimmerer), Matthias Tiefenböck (Kraftfahrzeugtechniker)

Keltern: Raphael Augenstein (Maurer- und Betonbauer), Sebastian Klaus Nittel (Maurer- und Betonbauer), Andre Wittmann (Feinwerkmechaniker)

Birkenfeld: Daniel Augenstein (Feinwerkmechaniker), Marcel Hoffmann (Feinwerkmechaniker), Patrizio Nigro (Elektrotechniker), Jens Schenkel (Elektrotechniker)

Niefern-Öschelbronn: Lukas Engelsberger (Feinwerkmechaniker), Anton Sterle (Zimmerer)

Ispringen: Florian Maier (Zimmerer)

Kämpfelbach: Romeo Doleschel (Feinwerkmechaniker), Timo Eberle (Feinwerkmechaniker)

Eisingen: Oleg Selig (Kraftfahrzeugtechniker)

Neuhausen: Thomas Behrends (Kraftfahrzeugtechniker)

Neulingen: Christian Schuler (Elektrotechniker)

Ölbronn-Dürrn: Matthias Funke (Kraftfahrzeugtechniker), Martin Mohrlang (Glaser), Alexander Walter (Feinwerkmechaniker)

Kieselbronn: Roman Ensel (Kraftfahrzeugtechniker), Hagen Körner (Feinwerkmechaniker)

Engelsbrand: Maximilian Maffert – bei Tiel (Maurer- und Betonbauer), Tobias Schroth (Kraftfahrzeugtechniker)

Straubenhardt: Nico Dürr (Feinwerkmechaniker), Florian Sygulla (Feinwerkmechaniker)

Mühlacker: Florian Bürle (Metallbauer), Andreas lsensee (Elektrotechniker), Jens Regelmann (Feinwerkmechaniker), Florian Schröder (Zimmerer), Yücel Taflan (Feinwerkmechaniker)

Knittlingen: Alexander Daniel Jagla (Kraftfahrzeugtechniker)

Ötisheim: Michael Jaggy (Elektrotechniker)

Wiernsheim: Adrian Jonigkeit (Feinwerkmechaniker).