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Ob Bürgermeister, Sterne-Koch, PZ-Mitarbeiter oder Vertreter von Vereinigungen wie Caritas oder Lebenshilfe, alle setzten sich am Samstag für das PZ-Hilfsprojekt "Menschen in Not" ein und trotzten der Kälte. 

Menschen in Not: Prominente Pforzheimer sammeln für die gute Sache auf dem Weihnachtsmarkt der Goldstadt

Naturkostkoch Roy Kieferle steht mit Töpfen voll herrlich duftender Kürbissuppe und Dinkelbrötchen bereit. Christian Häussermann, Chef des gleichnamigen Weinguts in Diefenbach, schaut auf die Temperaturanzeige am Kessel, der mit „Roter Glut“ befüllt ist.

Und alle sind da, um „Menschen in Not“ in der Fußgängerzone beim Spendensammeln zu unterstützen: Oberbürgermeister Peter Boch genauso wie Erster Bürgermeister Dirk Büscher, Sozialbürgermeister Frank Fillbrunn, Katja Kreeb, Sozialdezernentin des Enzkreises, Rüdiger Staib, Leiter des Sozialamts, Caritas-Chef Frank Johannes Lemke, Lebenshilfe-Geschäftsführer Oliver Keppler sowie die Geschäftsführer des Stadtjugendrings Alison Bussey und Rainer Hopfgarten. Natürlich sind auch die Vertreter der Organisationen gekommen, die im Rahmen der Weihnachtsaktion besonders bedacht werden.

Sie alle stürzen sich in das Getümmel der Weihnachtsmarkt-Besucher. „,Menschen in Not’ ist eine großartige Aktion“, sagt Oberbürgermeister Boch, mit der Spendendose ausgerüstet. „Ich unterstütze die Sammelaktion immer wieder gerne, da sie direkt bei den Menschen ankommt, denen es nicht so gut geht.“ Katja Kreeb bekräftigt: „Der PZ-Aktion gelingt es, im Kleinen viel zu bewirken und spürbare Erfolge zu erzielen.“ Frank Fillbrunn weiß als Sozialbürgermeister, dass es Menschen gibt, die durch das soziale Netz fallen. „Menschen in Not fängt sie auf. Und das ist hervorragend.“ Doris Winter, Leiterin des Familienzentrums Au, macht gute Erfahrungen. „Ich habe gezielt Menschen mit Migrationshintergrund angesprochen und sie nach Unterstützung für den Sprachkurs im Familienzentrum gefragt. Und tatsächlich haben sie die Geldbörse geöffnet und die Spendendose gefüllt.“ Auch Alt-Stadträtin Hella Marquardt berichtet von aufgeschlossenen Spendern: „Sogar Menschen, die selbst nicht genug haben, befüllten die Spendendose.“

Susanne Knöller

Susanne Knöller

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