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Die Unterkunft in der Paul-Löbe-Straße wird für ein weiteres Jahr angemietet und für die vorläufige Unterbringung von Asylsuchenden genutzt. 

Mietvertrag um ein Jahr verlängert: Unterkunft für Geflüchtete in Paul-Löbe-Straße bleibt vorerst bestehen

Pforzheim. Aufgrund von stark ansteigenden Zuweisungszahlen von Flüchtlingen ist es notwendig, die Unterkunft in der Paul-Löbe-Straße 20 für ein weiteres Jahr anzumieten und für die vorläufige Unterbringung von Asylsuchenden zu nutzen. Bis vor kürzester Zeit war davon auszugehen, dass das Gebäude nicht länger benötigt und dieses im Jahr 2022 durch die Familienheim Pforzheim Baugenossenschaft eG auch rückgebaut wird. Das geht aus einer Pressemitteilung der Pforzheimer Stadtverwaltung hervor.

Während in den Monaten Juli bis Oktober die Zuweisungszahlen von Flüchtlingen in die vorläufige Unterbringung zwar kontinuierlich, aber noch nicht sprunghaft angestiegen sind, lag die Zuweisungszahl im November mit 34 aufzunehmenden Personen nochmals deutlich höher. Nach den Ankündigungen von Landesseite ist damit zu rechnen, dass diese herausfordernde Aufnahmesituation zumindest noch für einige Monate bestehen bleibt.

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Es ist also notwendig, weitere Unterbringungsmöglichkeiten vorzuhalten. Die allermeisten der jetzt ankommenden Geflüchteten werden nach Abschluss ihres Asylverfahrens von der vorläufigen Unterbringung in die kommunale Anschlussunterbringung übergehen. Hier wird die Aufgabe für die kommenden Monate darin bestehen, für diese Personen ausreichend Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Auch deshalb wird es aus Sicht der Stadtverwaltung notwendig sein, die Siedlung im Eutinger Tal zu erhalten.