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Dirk Niebel war am Samstag zu Gast in der PZ-Redaktion. Das große Interview mit dem Entwicklungsminister und baden-württembergischen Spitzenkandidaten der FDP lesen Sie am Montag in der "Pforzheimer Zeitung". © Seibel
02.02.2013

Minister Dirk Niebel in PZ: "Belästigungen indiskutabel"

Es sind unruhige Zeiten, die die FDP zu überstehen hat. Mittendrin: Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel, der am Samstag bei der PZ zum Redaktionsgespräch zu Gast war. Im November wurde der 49-Jährige überraschend Spitzenkandidat der baden-württembergischen Liberalen für die Bundestagswahl, beim Dreikönigstreffen in Stuttgart kritisierte er Parteichef Philipp Rösler scharf - und stand anschließend selbst im Zentrum der Kritik.

Bildergalerie: FDP-Spitzenkandidat Dirk Niebel in der PZ

Im PZ-Interview sprach Niebel auch über die Sexismus-Vorwürfe gegen Fraktionschef Rainer Brüderle. Zwar hält er die "Diskussion über das Verhältnis der Geschlechter für wichtig"; Belästigungen seien indiskutabel, egal ob sie sich gegen Frauen oder Männer richten. Gleichzeitig sagte Niebel aber auch, dass die Debatte um Brüderle der falsche Aufhänger sei. Die "Stern"-Geschichte, laut der Brüderle eine Journalistin plump angebaggert haben soll, rieche, so Niebel, "nach schlechtem Journalismus und parteitaktischem Kalkül".

Für die Bundestagswahl zeigte er sich optimistisch, die Querelen innerhalb der FDP seien kein Problem: "Wir sind eine dynamische Partei", sagte Niebel. Das sei allemal besser als Stillstand.

Das ausführliche Interview mit Dirk Niebel lesen Sie in der Montagsausgabe der Pforzheimer Zeitung.

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