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Aus "Miss Pforzheim" ist jetzt "Miss Süddeutschland" geworden. Mareen Wehner gewann den Wettbewerb in den Schmuckwelten ebenso wie sich Niklas Schmid aus Böblingen den Titel "Mister Süddeutschland" holte. © Bechtle
14.01.2012

"Miss Pforzheim" wird "Miss Süddeutschland"

Pforzheim. Die neue Miss Süddeutschland ist zumindest einigen Besuchern des Musikparks Pforzheim bekannt. Hier ist sie nämlich vor wenigen Monaten auch schon vor einer Jury über den Laufsteg gewandelt. Damals hat sie den Titel „Miss Pforzheim“ gewonnen. Am Samstag in den Schmuckwelten wurde Mareen Wehner, BWL-Studentin aus Heilbronn, zur „Miss Süddeutschland“ gekürt.

Bildergalerie: "Miss Süddeutschland"-Wahl in den Schmuckwelten - Teil 1

Bildergalerie: "Miss Süddeutschland"-Wahl in den Schmuckwelten - Teil 2

14 junge Frauen, keine älter als 25 und keine über Idealgewicht, alle aus Baden-Württemberg oder Bayern – die Jury kam ganz schön ins Grübeln. Und dass es bei den Mister-Süddeutschland-Wahlen nur fünf Männer gab, machte die Entscheidungen auch nicht leichter. Alle sahen irgendwie gut aus. Alle lächelten. Alle waren irgendwie sympathisch. Und entsprechend eng fiel die Wahl aus.

Bildergalerie: "Mister Süddeutschland"-Wahl in den Schmuckwelten

Nur wenige Punkte trennten nach den beiden Durchgängen im Abendkleid und im Badedress die 25-jährige „Miss Pforzheim“ von „Miss Spessart“ (Natascha Faustka, 23, – ihre Schwester Kathinka, 20, nahm als „Miss Nürnberg“ ebenfalls an den Wahlen teil) auf Rang zwei und der Drittplatzierten, „Miss Bamberg“, Akgün Gülsen, 23. War es das Heimspiel, das Mareen Wehner Glück gebracht hat? Oder war es die Frisur? Schließlich war sie die einzige, die ihr Haar nicht lang trug. Am eher unspektakulären Beruf wird es wohl nicht gelegen sein, auch nicht an den Hobbys „lesen, Sport, tanzen, Musik“.

Und weil die achtköpfige Jury aus den unterschiedlichsten Charakteren bestand, gab es mit Sicherheit auch acht verschiedene Vorstellungen von dem, was eine „Miss Süddeutschland“ auszeichnen sollte. Aber die charmante Moderatorin Doris Melchner, „Miss Bayern“ von 1992 und sicherlich auch 2012 nicht ganz chancenlos im Wettbewerb der Schönen, hatte ja vorab schon erklärt, dass manchmal die Kandidatinnen gewinnen, die nicht bei einigen wenigen ganz vorne auf der Liste stehen, sondern die junge Frau, die bei vielen stets als Zweite oder Dritte platziert ist und so fleißig Punkte sammelt.

Bei den Männern gab es an der Spitze einen Wettstreit zweier Welten. Stefan Hanesch, 29-jähriger Kfz-Mechanikermeister aus Waldkraiburg, kam als der lockere, unkomplizierte Familienvater rüber, der lieber Fußball spielt und sich nicht überall rasiert, als sich im Fitnessstudio zu quälen und von der Sonnenbank den Urlaubsteint zu borgen. Der Böblinger Niklas Schmid, 19, ist Schüler, überall glatt poliert und stolzer Träger etlicher Muskeln, die man beim Durchschnittsmann nicht einmal erahnen würde. Am Ende siegte der Fitnessstudio-Dauergast vor dem Familienvater.

Am 11. Februar wird Mareen Wehner, noch amtierende „Miss Pforzheim“ und brandneue „Miss Süddeutschland“ im Europapark in Rust um den Titel „Miss Germany“ auf dem Laufsteg posen. PZ-news wird die Daumen drücken. tok

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