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20.06.2011

Missbrauch: Mutmaßliches Opfer sagt nicht öffentlich aus

PFORZHEIM. Im Prozess gegen einen 49-jährigen Nordafrikaner wegen sexuellem Missbrauchs in über 1000 Fällen steht der Auswärtigen Strafkammer unter Vorsitz von Richter Hermann Meyer eine lange Beweisaufnahme bevor. Zum Prozessauftakt ließ der Angeklagte über seine Verteidigerin Susanne Burkhardt erklären, dass die Vorwürfen der Staatsanwaltschaft falsch seien.

Es sei erst nach dem 18. Geburtstag und auf Wunsch der jungen Frau zu sexuellen Handlungen gekommen. "Sie hat jeden geschlagen, der nicht getan hat, was sie wollte", führte der Angeklagte über einen Dolmetscher aus. Zudem habe der Angeklagte nach eigenen Aussagen seit Jahren keinen Geschlechtsverkehr mit Frauen gehabt und auch mit dem mutmaßlichen Opfer habe er nicht geschlafen. Als erste Zeugin soll am Nachmittag das mutmaßliche Opfer gehört werden. Insgesamt sind bis jetzt noch zwei weitere Verhandlungstage angesetzt.

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