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© Symbolbild: dpa
17.06.2014

Mit Faustschlägen und Drohungen Handy von 19-Jährigen erpresst

Nach dem Deutschland-Spiel haben drei junge Männer in der Pforzheimer Innnenstadt einen 19-Jährigen erpresst, bedroht und geschlagen. Das Opfer wartete am Montagabend mit einem Freund auf dem Leopoldplatz auf den Bus, nachdem er das Public Viewing im Enzauenpark besucht hatte.

Um 21.30 Uhr kam ihm eine unbekannte männliche Person mit freiem Oberkörper entgegen und schlug ihm unvermittelt mit der Faust zweimal ins Gesicht. Der Täter begründete seinen Angriff mit den Worten: „Du hast vorher Stress gemacht“. Als sich das Opfer zur Wehr setzen wollte, wurde er von zwei Begleitern des Schlägers daran gehindert. Die Angreifer erpressten daraufhin unter Androhung weiterer Schläge das Handy des jungen Mannes. Die drei Männer flüchteten anschließend mit dem erpressten schwarzen Iphone in Richtung Schlößlegalerie.

Der hochdeutsch sprechende Schläger wird auf etwa 25 Jahre geschätzt, war zwischen 1,76 Meter und 1,85 Meter groß, hatte eine kräftige Figur und war auf der Brust tätowiert. Mittig auf der Brust stand das Wort „Germany“, auf der linken Brustseite erkannte das Opfer ein eisernes Kreuz. Seine beiden Begleiter waren im gleichen Alter und ebenfalls etwa 1,85 Meter groß. Beide hatten dunkle schwarze Haare und waren vermutlich südländischer Herkunft. Beide trugen ein dunkelblaues Hollandtrikot. Möglicherweise wurden die beschriebenen Täter bereits bei der Public Viewing Veranstaltung im Enzauenpark auffällig.

Zeugen werden gebeiten, sich beim Kriminalkommissariat in Pforzheim unter Telefon 186-0 oder bei der Kriminaldauerwache in Karlsruhe unter Telefon 0721/9395555 zu melden.