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Mit Pirouetten dem Weihnachtsspeck auf den Leib gerückt © Dietz
Mit Pirouetten dem Weihnachtsspeck auf den Leib gerückt © Dietz
22.12.2010

Mit Pirouetten dem Weihnachtsspeck auf den Leib gerückt

Haben Sie auch kräftig zugelangt in den letzten Wochen? Ich sage nur: Pfefferkuchen, Mandelplätzchen, oder diese süßen kleinen Dominosteinchen, mit der schlagkräftigen Kombination aus Marzipan, Gelee und Lebkuchenschicht. Leider führt der weihnachtliche Leckereien-Genuss nur für kurze Zeit zur Glückseligkeit, denn spätestens eine Woche nach Weihnachten und zwar genau dann, wenn es darum geht, möglichst sexy im kleinen Schwarzen auf der Silvesterparty zu glänzen, erinnern wir uns reumütig an den Verzehr des letzten Christsollen-Stücks. Gut, dass direkt am Epizentrum der zuckrigen Versuchungen, nämlich auf dem Weihachtsmarkt, Abhilfe gegen den nahenden Speck-Frust geschaffen wird: Auf der Eisbahn.

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Umgeben von zahlreichen Fressbuden können Liebhaber von Bratwurst und Glühwein betroffen denjenigen zusehen, die voller Tatendrang dem Speck zu Leibe rücken. Das habe auch ich mir gedacht und mich todesmutig auf die Eisfläche im Herzen der weihnachtlich geschmückten Pforzheimer City gestürzt. Naja, ganz so todesmutig war es wohl nicht. Wobei schon eine gewisse Portion Mut dazu gehört, sich inmitten von vielen Profis den Kinder-behelfs-Pinguin zu schnappen und sich als absoluter Eislauf-Anfänger zu outen. Geschwitzt habe ich dann aber doch noch - zugegebenermaßen weniger vor Anstrengung als vielmehr vor Angst. Schön war es aber trotzdem. Vor allem als sich am Ende meiner Eiskunst-Gala zahlreiche junge Mütter ebenfalls tapfer einen Pinguin schnappten, um sich dem Nachwuchs anzuschließen. Mission erfüllt!

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