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Paul (Marcus Krone) und Johanna (Claudia Steiner) gewinnen schnell die Aufmerksamkeit der Schüler. Foto:  Meyer
Paul (Marcus Krone) und Johanna (Claudia Steiner) gewinnen schnell die Aufmerksamkeit der Schüler. Foto: Meyer
14.06.2018

Mit Theaterkunst gegen den Extremismus

Pforzheim. Das vielfach ausgezeichnete, mobile Theaterstück „Jungfrau ohne Paradies“, ein Kooperationsprojekt aus Aalen, hat am Donnerstag an der Fritz-Erler-Schule für großes Nachdenken gesorgt. Durch die gegensätzlichen Lebensansichten der drei Protagonisten Paul, Cem und Johanna sollen Jugendliche für religiös begründeten Extremismus sensibilisiert werden.

Gerburg Maria Müller, die gemeinsam mit Alessandra Ehrlich das Theaterstück verfasst hat, versuchte, die Hintergründe einer Radikalisierung zu benennen. „Es ist der Lebensfrust, der sich in der Idee entlädt, im ,Islamischen Staat‘ Ruhm zu erlangen“, so die Autorin. Um dies zu vermeiden, forderte Beatrice Suppes, Polizeioberkommissarin beim Referat Prävention Pforzheim, die Schüler mit den Worten „Wir brauchen Euch“ dazu auf, jegliche Auffälligkeiten bei Mitmenschen als Warnzeichen zu verstehen.

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