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Gefährlich: Radfahrer auf der St. Georgen-Steige in Richtung Buckenberg-Haidach teilen sich die den steilen Anstieg mit den Autofahrern. Foto: Meyer

Mit diesen Maßnahmen soll Radfahren in Pforzheim attraktiver werden

Der Fachausschuss am Mittwoch, 20. März, berät über mehrere Anträge zur alternativen Mobilität. Radwege, E-Bikes und Ladestationen sollen den Aufschwung bringen.

Die Mitglieder des gemeinderätlichen Planungs- und Umweltausschusses beschäftigen sich am kommenden Mittwoch, 20. Februar, gleich mit fünf Anträgen zur Verbesserung des Radverkehrs. Die Anträge hatten die Grüne Liste, Bündnis 90/Die Grünen, SPD und WiP/Die Linke gestellt. Einer davon beschäftigt sich mit einem Radweg von der Kernstadt zum Haidach:

Damit soll der Stadtteil für seine mehr als 24.000 Bewohner und 6000 Studenten der Hochschule besser per Fahrrad erreichbar werden und die steile Sankt-Georgen-Steige vom Radverkehr entlastet und die Sicherheit erhöht werden. Die Prüfung der Verwaltung ergab: Ein Radweg auf der Gesellstraße sei grundsätzlich machbar und auch Bestandteil des Radverkehrskonzept Pforzheim 2013. Eine Umsetzung sei jedoch erst nach Herstellung der Hauptverbindungen in der Innenstadt sinnvoll. Zum einen berge ein isolierter Radweg, ohne Anschluss an ein funktionierendes Wegenetz, ein hohes Gefährdungspotenzial, heißt es. Zum anderen gebe es über den beleuchteten Römerweg bereits eine sichere Rad- und Fußwegverbindung direkt zum Haidach. Dieser sei eine gute Alternative zur Gesellstraße und werde auch gerne als Solche genutzt. Nach Schaffung der im Konzept vorgesehenen Hauptverbindung über die Sankt-Georgen-Steige sei eine Direktverbindung über die Gesellstraße ein folgerichtiger Netzlückenschluss.

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