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Geschicklichkeit ist gefragt: Rico (vorn) und Luc (beide 14). Sie testen den Pumptrack auf dem Messplatz im Rahmen der Mobilitätstage.  Foto: Seibel
Geschicklichkeit ist gefragt: Rico (vorn) und Luc (beide 14). Sie testen den Pumptrack auf dem Messplatz im Rahmen der Mobilitätstage. Foto: Seibel
16.10.2015

Mobilitätstage: Mit Schwung in die Kurve

Der Schwung trägt den geübten Radfahrer über die knapp 70 Meter lange Bahn auf dem Messplatz, ohne dass er einmal treten muss. Der sogenannte Pumptrack, ein mobiler Parcours, ist noch bis Sonntag, 18 Uhr, die Attraktion im Rahmen der Mobilitätstage. Das Umweltamt hat zu diesem Zweck viele Einrichtungen mit Angeboten zusammengebracht. Stuttgart habe zehn solcher festen Anlagen in Stadt und Umland. „Da gibt es einen echten Boom“, sagt Alexander Clauss von der Portus Radfürsorge.

Er ist mit einem Infostand vertreten und einigen Mitstreitern für die Umweltsache. Dabei sind am Samstag und zum Teil auch am Sonntag Einrichtungen wie die Verkehrswacht Pforzheim, der AK Radverkehr ein Crêpes-Stand und der ADFC (nur am Samstag).

Bürgermeister Alexander Uhlig eröffnete am Freitag die Mobilitätstage, die bis zum Sonntag gehen. „Mit unserem vielfältigen Angebot an Informationen und Unterhaltung wollen wir zeigen, dass es zahlreiche klimafreundliche Alternativen zum Auto gibt und dass die Mobilität der Zukunft CO2-neutral und vielseitig sein muss, um die klimaschädlichen Emissionen dauerhaft zu senken“, so der Umweltbürgermeister. „Das Ziel der Mobilitätstage wäre erreicht, wenn in Pforzheim mehr Fahrrad gefahren, mehr zu Fuß gegangen und mehr ÖPNV genutzt würde. Nur so können wir die Attraktivität unserer Stadt steigern und die Umwelt für unsere Nachkommen erhalten.“ Es sei großartig, wie viele Beteiligte diese Tage gestalten und mit Leben füllen. „Ich hoffe auch, dass diese Aktion kein einmaliges Ereignis bleibt, sondern regelmäßig stattfinden wird.“

www.klimaschutz-pforzeim.de