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Eine bedruckte Plane wird zum Trocknen von zwei Su+Ber-Teilnehmern unter Aufsicht von Anleiter und Siebdruckmeister Markus Spang (rechts) in der Werkstatt ausgelegt. Foto: Q-prints & Service
Eine bedruckte Plane wird zum Trocknen von zwei Su+Ber-Teilnehmern unter Aufsicht von Anleiter und Siebdruckmeister Markus Spang (rechts) in der Werkstatt ausgelegt. Foto: Q-prints & Service
12.03.2019

Modellprojekt in Pforzheim: Trotz Sucht zurück in den Beruf

Pforzheim. Viele Jahre lang galten Alkoholiker und Heroinabhängige als nicht arbeitsfähig. Ein Modellprojekt hat das Gegenteil bewiesen. Im Projekt Su+Ber wurde an sechs Standorten in Baden-Württemberg in den Jahren 2016 bis 2018 erprobt, wie Arbeitsförderung und Suchtrehabilitation wirksam verknüpft werden können.

Referenzprojekt war das in Pforzheim seit 1998 erfolgreich erprobte Projekt „Q-Train“. Deshalb sei das Zusammenspiel aller beteiligten Stellen in Pforzheim im Vergleich zu den anderen Standorten besonders gut gewesen“, erklärt Ute Hötzer, Geschäftsführerin von Q-Prints & Service. Die Bilanz nach drei Jahren bewerten alle Beteiligten positiv: Den Weg in einen regulären Job haben 17 von 85 gestarteten Teilnehmer geschafft. Fast die Hälfte der Teilnehmer brach die Maßnahme allerdings in den ersten acht Wochen ab. Für sie standen andere Probleme wie Suchttherapie oder psychiatrische Behandlung im Vordergrund. Oft würden den Fallmanagern solche Suchtprobleme verschwiegen, sagte Achim Öder, stellvertretender Leiter des Jobcenters Enzkreis. Das Projekt habe den Zugang für die Betroffenen enorm vereinfacht.

Mehr lesen Sie am Mittwoch, 13. März, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.