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© Symbolbild: dpa
07.05.2014

Mögliche Erkennungszeichen für Einbrüche an mehreren Häusern entdeckt

Pforzheim. Die Hinweise von Lesern an die PZ auf mögliche Erkennungszeichen für geplante Einbrüche reißen nicht ab. Am Mittwoch informierte eine Leserin darüber, dass sie an der Haydn-Straße im Pforzheimer Stadtteil Eutingen vor dem eigenen und weiteren Häusern auffällig angebrachte Kabelbinder festgestellt habe, die als Markierung für später geplante Einbrüche dienen könnten.

Sie habe auch die Polizei verständigt. Mehrere ähnliche Hinweise waren in den vergangenen Tagen bei der PZ eingegangen, nachdem in der Montagsausgabe über verdächtige Zeichen berichtet wurde. So hatte der private Sicherheitsdienst, der seit zwei Wochen in Tiefenbronn Streife fährt, auf mögliche geheime Zeichen hingewiesen.

Ein Beispiel waren Kabelbinder vor dem Fallrohr auf dem Rasen eines Tiefenbronner Gartens. Jürgen Kappler, Geschäftsführer des Sicherheitsdienstes, hatte die zwei über Kreuz liegenden und die drei zu einem Dreieck zusammen gebundenen Kabelbinder als Gaunerzinken enttarnt. Sie sollen zeigen: Hier ist niemand da, hier kann eingebrochen werden. Aber auch mit Kreide gemalte Zeichen, zu Symbolen angeordnete Steine, dreckige Abdrücke oder Kratzer auf der Scheibe können solche Markierungen sein.