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Monika Müller hofft auf Besuch von Integrationsministerin.
Monika Müller hofft auf Besuch von Integrationsministerin © Seibel
17.05.2011

Monika Müller hofft auf Besuch von Integrationsministerin

PFORZHEIM. Bei einer Diskussion über die Integration von Irakerinnen in Pforzheim hat Sozialbürgermeisterin Monika Müller (SPD) die Hoffnung geäußert, die neue Landesintegrationsministerin möge Pforzheim einen Besuch abstatten, um sich aus erster Hand über die Situation zu informieren. In Pforzheim leben derzeit rund 1500 Iraker. Sie bilden mittlerweile die drittgrößte Migranten-Ethnie.

Bundesweit liegen sie dagegen nur auf dem 21. Rang. Und es werden noch rund 600 weitere Iraker im Zuge der Familienzusammenführung erwartet. Die meisten von ihnen sind Yesiden aus dem Norden Iraks, verfolgt durch strenggläubige Moslems. Ursprünglich hätte auf der SPD-Veranstaltung unter der Moderation der Bundestagsabgeordneten Katja Mast Christoph Wilcke (München) von der Organisation Human Rights Watch über die Situation der Irakerinnen in ihrer Heimat sprechen sollen – doch der Referent war in den falschen Zug eingestiegen und in Schwäbisch Gmünd gestrandet statt in Pforzheim zu referieren. ol