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Ihre Sorgen hatten Mütter aus Büchenbronn schon vor Wochen Bürgermeisterin Monika Müller deutlich gemacht./PZ-Archiv
Ihre Sorgen hatten Mütter aus Büchenbronn schon vor Wochen Bürgermeisterin Monika Müller deutlich gemacht./PZ-Archiv
13.07.2016

Müller lässt Mütter aufatmen: Sportkreis und Verein könnten Betreuung übernehmen

Pforzheim-Büchenbronn. Besser der Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach – das gilt für zwei drängende Probleme, die den Büchenbronnern derzeit auf den Nägeln brennen: die Schulkinder-Betreuung und die weiterführende Schule.

Schul- und Sozialbürgermeisterin Monika Müller war zur Ortschaftsratssitzung am Dienstag nicht mit leeren Händen in den Höhenstadtteil gekommen. Dort will man sich – das gilt nach wie vor – nicht damit abfinden, dass angeblich nicht genügend Kinder zusammenkommen, dass eine zweizügige Realschule (statt der „gestorbenen“ Hauptschule) eingerichtet werden könnte (die PZ berichtete). Doch Müller wies einen Weg, den die Büchenbronner mit Unterstützung des Amts für Bildung und Sport und im Benehmen mit dem Staatlichen Schulamt zeitnah gehen könnten: beim Kultusministerium zu sondieren, ob nicht eine so genannte „horizontale Teilung“ möglich wäre: eine fünfte und sechste Klasse, belegt mit Schülern aus Büchenbronn und der Umgebung, deren Eltern sich bewusst nicht für das Gymnasium als weiterführende Schulart entscheiden. Halbwegs zufrieden können auch Eltern sein, für deren Kinder es keinen Platz am Hort an der Waldschule gibt. Auch hier zeichnet sich eine Lösung ab – analog zu Niefern, wo für die Schulkindbetreuung der FV Niefern und der Sportkreis zur großen Zufriedenheit aller Beteiligten eine solche Betreuung bieten. Davon haben sich vor Ort Ortsvorsteher Bernhard Schuler und Dieter Rüdenauer, Freie-Wähler-Ortschaftsrat und Präsident des SV Büchenbronn, überzeugten. Der Sportkreis, so Müller, könnte einen Mitarbeiter, der sein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolviert, „ausleihen“ beziehungsweise als Anstellungsträger dienen. Wobei auch der SV Büchenbronn Anbieter und Vertragspartner der Eltern sein sollte, damit diese vor Ort einen Ansprechpartner haben und der SV Büchenbronn das Angebot als „Verein aus Büchenbronn für Büchenbronn“ gemeinsam mit weiteren Akteuren – Eltern, Schule, Ortschaftsrat, vhs – umsetzen und gegebenenfalls auch immer wieder nachsteuern und durch Übungsleiter flankieren und ergänzen könne. Mehr lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.