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Die Größe der Restmülltonne soll bald nicht mehr frei wählbar sein. Foto: Ketterl
Die Größe der Restmülltonne soll bald nicht mehr frei wählbar sein. Foto: Ketterl
14.11.2016

Müllsatzung mit festgelegten Tonnengrößen soll Pforzheim sauberer machen

Pforzheim. Eine Abstimmung gab es auf Wunsch der SPD zwar nicht, doch die Montag-Sitzung des Ausschusses für öffentliche Einrichtungen hat gezeigt, wie sehr das Thema Müllentsorgung nicht nur die Bürger, sondern auch die Lokalpolitik umtreibt. Wie berichtet, will die Verwaltung mit der „Satzung über die Vermeidung, Verwertung und Beseitigung von Abfällen“ ab dem 1. Januar 2017 an den Stellschrauben in diesem Bereich drehen. Man folge damit anderen Städten und Kreisen, die damit gut fahren würden, so der Erste Bürgermeister Dirk Büscher.

Das Papier stieß überwiegend auf Zustimmung – etwa bei CDU-Stadtrat Wolfgang Schick, der ankündigte, seine Fraktion werde der Regelung, die auf ein Jahr angelegt ist, im Gemeinderat eine Chance geben. Das gilt auch für die Vorgabe von Mindestgrößen bei der Restmülltonne, die bereits für kritische Leserreaktionen gesorgt hat. Je nach Zahl der Personen und abhängig von der Verwendung einer Biotonne, müssen Haushalte nun ein bestimmtes Fassungsvermögen zwischen 35 und 240 Litern akzeptieren.

SPD-Stadtrat Henry Wiedemann gab indes zu bedenken, dass ihm der Sprung etwa für eine fünfköpfige Familie von 60 auf 240 Liter etwas groß erscheine – einen Eindruck, den Büscher teilte. „Was Sie vorliegen haben, ist am statistischen Müllaufkommen orientiert. Aber natürlich kann man auch andere Zuordnungen vornehmen“, so der Dezernent.

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