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26.07.2016

Musikalische Reise in die Nacht - Serenadenkonzert im Garten von Pfarrer Johannes Mette

Pforzheim. Pfarrer Johannes Mette hat viele Besucher zum Serenadenkonzert im Pfarrgarten begrüßt. Es fand an einem herrlichen Sommerabend zugunsten bedürftiger Pforzheimer statt. Alexandra-Tatjana Baur und Andreas Renner führten in bewährter Weise durch den Abend mit seinem anspruchsvollen Programm.

Zur Eröffnung des Abends sang Beatrice Fuhr-Herz (Sopran) das Lied „Are you lonesome tonight” von Elvis Presley. Fuhr-Herz hat die Serenadenkonzerte für Bedürftige ins Leben gerufen. Bei dieser „Musikalischen Reise zur Nacht“ war sie wieder mit einer Reihe von Liedern und Arien aus ihrem umfangreichen Repertoire zu hören, wobei sie von Stefan Baur am E-Piano begleitet wurde. Maria Schmalz spielte Violine.

Auf dem Programm stand eine bunte Mischung unterschiedlichster Lieder: Der Reigen begann mit dem Lied von Felix Mendelssohn Bartholdy „Auf Flügeln des Gesangs“. Es folgte die „Widmung“ von Robert Schumann. Das Lied ist eine Liebeserklärung, denn es eröffnet den Liederzyklus, den Schumann seiner Frau zur Hochzeit geschrieben hatte. Neu dabei war in diesem Jahr Eduard Fritsche, Musiklehrer an der Musikschule Pforzheim, der mit seiner Querflöte ein Stück vortrug, das von Antonín Dvorák für Klavier geschrieben worden war: die „Humoreske“ in einer Fassung für Querflöte; dabei wurde er von seinem Sohn Simon Bauer am Piano begleitet. Das „Zauberlied“ vom deutsch-russischen Komponisten Erik Meyer-Helmund und das Lied „Cäcilie“ von Richard Strauss folgten. Zur Abwechslung spielte nun Christopher Herz am E-Piano das Solostück „Nuvola Bianca“ (die weiße Wolke) des italienischen Komponisten Ludovico Einaudi. Nach diesem kurzen Ausflug in zeitgenössische Kompositionen kam wieder ein echter Klassiker: das Lied „In stiller Nacht“ von Johannes Brahms. Mit der Vertonung eines Gedichtes von Joseph von Eichendorff schuf Robert Schumann das ‚tieftraurige’ Lied: „Die Alten Bösen Lieder“. Nach diesem harten Brocken entließ Fuhr-Herz ihr Publikum mit „the little negro“ von Claude Debussy ganz entspannt in die Pause.

Danach sang sie „Strangers in the night“. „An den Mond“ von Franz Schubert, „Träume“ von Richard Wagner und das „Taiga-Lied“ von Rudi Bauer wurden von den beiden Opernarien „In quelle Trine“ und „O mio babbino caro” von Giacomo Puccini abgelöst. Die Arie „Summertime“ aus der Oper „Porgy and Bess“ von George Gershwin rundete das Opern-Programm ab. Mit lang anhaltendem Applaus wurde den Ausführenden für diesen gelungenen Serenadenabend gedankt. co