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Depressionen demaskieren: Die „Mut Tour“ Teilnehmer treten gemeinsam für mehr Kommunikation in die Pedale.Foto: Seibel
Depressionen demaskieren: Die „Mut Tour“ Teilnehmer treten gemeinsam für mehr Kommunikation in die Pedale.Foto: Seibel
13.07.2016

Mut zu offenem Umgang mit Depression - Fahrradfahrer machen halt in Pforzheim

Pforzheim. Das Symbol eines immer lächelnden Smileys begleitet die Teilnehmer der „Mut Tour“ auf ihrer Fahrradfahrt durch ganz Deutschland. Sie wollen Depressionen entstigmatisieren und spielen mit dem Gute-Laune-Gesicht auf die Fassade an, hinter der viele Betroffene ihre Krankheit aus Angst vor den Reaktionen ihrer Mitmenschen verbergen.

Auf den drei Tandems des Teams, das am Mittwoch auf der Strecke von Karlsruhe nach Mühlacker einen Stopp in Pforzheim eingelegte, sitzen sowohl Menschen mit als auch ohne Depressionserfahrungen. Sie alle haben bereits an mindestens einer „Mut Tour“ teilgenommen, die seit 2012 jährlich stattfindet. Drei weitere Gruppen sind parallel unterwegs – ein Einsteigerteam ebenfalls auf Tandemfahrrädern, eine Gruppe mit Kajaks sowie eine mit zwei Eseln. Am Ende einer Etappe nach neun bis zwölf Tagen wechseln jeweils die Fahrer, Ruderer oder Wanderer. Insgesamt legen sie dabei rund 7300 Kilometer zurück. In vielen Städten kommen weitere Teilnehmer für eine Tagestour dazu. Am Samstag, 3. September, treffen alle Teams in Bremen zusammen. Der Projektträger der Tour ist der Interessenverband „Depressionsliga“.Mehr lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.