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Ein flüchtiger mutmaßlicher Pforzheimer Messerstecher hat sich der Polizei gestellt. 

Mutmaßlicher Messerstecher meldet sich bei der Polizei

Pforzheim. Der 26-jährige polizeibekannte Mann, der bei einer körperlichen Auseinandersetzung am Mittwoch um 16.10 Uhr einen 38-Jährigen mit einem Messer verletzt haben soll und dann geflüchtet ist, hat sich am Donnerstag der Polizei gestellt. Zwischenzeitlich hatte sich während der medizinischen Versorgung seines 38-jährigen Opfers ergeben, dass, entgegen der ersten Annahme, eine lebensgefährliche Verletzung vorlag.

Nach einer erfolgreichen Operation ist der Mann jedoch außer Lebensgefahr. Der 26-jährige deutsch-türkische Tatverdächtige befindet sich momentan in polizeilichem Gewahrsam und wird am Freitag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Pforzheim dem zuständigen Haftrichter vorgeführt.

Warum es zu dem Streit zwischen den beiden Männern in einem Wohnhaus an der Merianstraße unweit des Polizeireviers Pforzheim-Süd kam, ist noch unbekannt. Polizisten hatten am Mittwochnachmittag den Benckiserpark in Pforzheim durchkämmt, waren verstärkt Streife in den Straßen in der Weststadt und rund um den Messplatz gefahren, hatten sich ganz genau in den Ecken der Fußgängerzone umgeschaut und waren an der Westlichen Karl-Friedrich-Straße sogar in Busse der Linie 1 eingestiegen, um dort Fahrgäste unter die Lupe zu nehmen. Gefunden hatten sie den mutmaßlichen Messerstecher nicht.