Tötungsdelikt Waisenhausplatz Zerrennerstraße
Ein 19-Jähriger war durch Messerstiche zu Tode gekommen. Archiv foto: Meyer 

Nach Bluttat am Waisenhausplatz: Auch Staatsanwaltschaft geht in Revision

Pforzheim/Karlsruhe. Zwei Tage, nachdem die Schwurgerichtskammer am Karlsruher Landgericht einen 28-jährigen Pforzheimer freigesprochen hatte, durch dessen Messerstiche ein 19-Jähriger nahe dem Waisenhausplatz gestorben war, hat nun auch die Staatsanwaltschaft Pforzheim Revision eingelegt.

Näheres lasse sich erst sagen, wenn die schriftliche Urteilsbegründung vorliege, so Staatsanwalt Henrik Blaßies gegenüber der „Pforzheimer Zeitung“. Wie berichtet, hatte die Staatsanwaltschaft auf siebeneinhalb Jahre Haft wegen Totschlags plädiert.

Prozess Waisenhausplatz LG Karlsruhe
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"Solche Szenen erlebt man selten": Diese Folgen haben die Tumulte im Gerichtssaal

Der Nebenklagevertreter Oliver Guski, der wiederum lebenslang wegen Mordes gefordert hatte, war noch am Tag der Urteilsverkündung in Revision gegangen. Wie berichtet, hatte es am Mittwochnachmittag Tumulte im Gerichtssaal gegeben.

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Anke Baumgärtel

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