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Die Feuerwehr musste in Dillweißenstein einige Menschen evakuieren. © PZ
Sebastian Fischer mit einer Brandfluchthaube, die vor dem Einatmen von Kohlenmonoxid schützt. Foto: Ketterl
29.07.2016

Nach Brand in Dillweißenstein: Feuerwehr-Kommandant rechtfertigt Einsatztaktik

Pforzheim. Jeder größere Einsatz bringt eine Nachbesprechung mit sich – das ist bei der Feuerwehr nicht anders als bei der Polizei. Der Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Hirsauer Straße in Dillweißenstein kostete – im Gegensatz zu einem Brand im Vorjahr – keine Menschenleben. Doch was sich nach während des Feuerwehreinsatzes und danach in den sozialen Netzwerken abspielte, lässt Komandant Sebastian Fischer heute, eine Woche danach, nur noch mit dem Kopf schütteln. „Das habe ich in dieser Dimension noch nicht erlebt“, sagt Fischer im PZ-Gespräch.

Bildergalerie: Großeinsatz in Dillweißenstein: Feuerwehr muss 20 Menschen evakuieren

123 Einträge verzeichnet das Facebook-Protokoll, das Fischer ausgedruckt hat – am Freitag zwischen 3.06 und 23.49 Uhr. Deutlich ist zu sehen, wie die Dialoge eskalieren, wie es zu Verdächtigungen und Beleidigungen, gar zu Drohungen der Teilnehmer – darunter Hausbewohner – kommt. Dazwischen: die Kritik an der Einsatz-Taktik der Feuerwehr – maßgeblich von einem Familienvater, der sich über das Treppenhaus nach draußen rettete, während Frau und Kind noch in einer Wohnung verharren mussten.Fischer verteidigt die getroffenen Maßnahmen. Mehr lesen Sie am Samstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.