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Der Reisebus aus Litauen, der am Dienstagmorgen auf der A8 in Flammen aufging, war später auf einem Abschleppfahrzeug in Pforzheim zu sehen. © Türschmann
08.09.2015

Nach Bus-Inferno auf A8: Ersatzbus bringt Reisende in die Heimat nach Minsk

Ein litauischer Reisebus ist am frühen Dienstagmorgen auf der A8 zwischen Pforzheim-Süd und Heimsheim in Flammen aufgegangen. Die beiden Fahrer bemerkten bei ihrer Reise aus Spanien zunächst einen technischen Defekt anhand der Kontrollleuchten. Kurz nachdem die 68 Fahrgäste den Bus am Rande der Autobahn verlassen hatten, begann dieser zu brennen.

Verletzt wurde durch das Feuer niemand. Um 6.40 Uhr hatte die Feuerwehr den Bus gelöscht. Der Schaden wird auf rund 100.000 Euro geschätzt.

Die A8 musste in Fahrtrichtung Stuttgart komplett gesperrt werden, was zu einem Rückstau bis zurück nach Pforzheim-Nord führte. Auch die Umleitungsstrecken rund um Wurmberg, Friolzheim, Heimsheim und Rutesheim waren völlig überlastet. Die Sperrung wurde um 9:45 aufgehoben. Zwei Fahrstreifen sind nun wieder befahrbar.

Bildergalerie: Bus brennt auf der A8 bei Wimsheim vollständig aus

Neben zwei Rettungswagen und einem Notarzt waren auch die ehrenamtlichen Helfer des DRK Ortsvereins Eutingen sowie die Kreisbereitschaftsleitung im Einsatz. Die Reisenden wurden mit Decken versorgt. Später kamen drei weitere Rettungswagen von DRK und ASB hinzu, sowie ein leitender Notarzt und Helfer des DRK-Ortsvereins Niefern-Öschelbronn. Gemeinsam wurde den 68 Betroffenen geholfen. Sie wurden mit Fahrzeugen der Feuerwehr in das Eutinger Feuerwehrgerätehaus gebracht. Gegen Mittag traf ein Ersatzbus ein, der die Reisenden in ihre Heimat nach Minsk bringen wird.

Der völlig zerstörte Bus wurde abgeschleppt und wurde später noch in Pforzheim gesehen (siehe Foto).

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