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Angela Blonski berät junge Opfer sexueller Gewalt – und weiß, welch hohe Hürden genommen werden müssen, bis man sich öffnen kann.  Foto: Meyer 

Nach Fahrlehrer-Prozess in Pforzheim wegen sexueller Übergriffe: "Ohnmacht führt zur Schockstarre"

Pforzheim. Der Prozess in Pforzheim gegen einen sexuell übergriffigen Fahrlehrer aus der Region hat PZ-news-Leser beschäftigt und bewegt. Selten gab es auf eine Gerichtsberichterstattung so viele Rückmeldungen. Mehrere Frauen schilderten in Zuschriften ähnliche Erfahrungen und ihre Ängste, sich zu offenbaren. Eine, das sagte eine Polizistin im Zeugenstand am zweiten Verhandlungstag, habe sich nach dem Lesen des ersten PZ-news-Artikels dazu entschlossen, selbst gegen ihren Fahrlehrer Anzeige zu erstatten. Im Interview erläutert Angela Blonski, die Leiterin der Beratungsstelle Lilith, warum solche Taten oft so lange verborgen bleiben, welche Folgen sie für Betroffene haben – und wie wichtig es ist, darüber zu reden.

PZ-news: Ein Mann wird gegenüber seinen Fahrschülerinnen sexuell übergriffig – in Serie und über lange Zeit: Wie kann das sein?

Angela Blonski: Das ist leider ein

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