nach oben
06.07.2016

Nach Fall in Pforzheim: Schüsse im EM-Freudentaumel können teuer werden

Pforzheim. Die Freude währt nicht lange: Nach dem 1:0 der deutschen Nationalelf gegen Italien gibt Tom K. (Name geändert) aus seinem Fenster an der Jörg-Ratgeb-Straße einen Schuss ab. Polizeibeamte beobachten dies und ziehen die Schreckschusspistole daraufhin ein.

Zwar sind Erwerb und Besitz von Schreckschusswaffen erlaubt, doch der Einsatz in der Öffentlichkeit ist ohne den „kleinen“ Waffenschein verboten. Es sei denn, der Schuss wird auf dem eigenen Grundstück abgefeuert. „Die Patrone darf das Grundstück dabei jedoch nicht verlassen“, sagt Martina Dann vom städtischen Ordnungsamt. Für die Ordnungswidrigkeit droht Tom K. jetzt ein Bußgeld in Höhe von bis zu 10.000 Euro. Teuer wird es aber schon beim Böllern: „Das Zünden von Feuerwerkskörpern ist mit Ausnahme von Silvester nur mit Sondergenehmigung zulässig“, sagt Dann. Mehr lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.