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Der offensichtliche Eindruck täuscht: Das Unitymedia-Kunden Service Center ist nur ein Vertragspartner des Netzbetreibers. Was von hier aus passiert – da weist man in der Zentrale alle Verantwortung von sich. Foto: von Stroheim
Der offensichtliche Eindruck täuscht: Das Unitymedia-Kunden Service Center ist nur ein Vertragspartner des Netzbetreibers. Was von hier aus passiert – da weist man in der Zentrale alle Verantwortung von sich. Foto: von Stroheim
10.05.2016

Nach PZ-Artikel: Netzbetreiber Unitymedia weist Schuld von sich

Pforzheim. Es gibt Artikel in der Zeitung, die lösen bei einigen Lesern ein déja-vù-Erlebnis aus: Kenn’ ich doch, ist mir auch schon passiert. So geschehen jüngst bei David K. und Elena B. (beide Namen geändert). Sie lesen die Geschichte der Pforzheimer Hausfrau Brigitte Zachmann über einen dubiosen Mediennutzungsvertrag, mutmaßlich mit einem Vertriebspartner des Unternehmens Unitymedia, das allerdings jede Verantwortung von sich weist.

Darüber hinaus war der geänderte Vertrag gekoppelt mit einer ihr untergeschobenen Kündigung des Stromvertrags mit den Stadtwerken Pforzheim (SWP). Auch hier betont die Pressestelle von Unitymedia, damit nichts zu tun zu haben. Elena B., musste sich mit Unitymedia – gleich mehreren Stellen – herumschlagen.. Den Anfang hat erneut ein Haustürgeschäft gemacht – bei ihrem Vater Thomas Bader (Name geändert), im folgenden Schriftverkehr vom Unitymedia Kunden Service Center Pforzheim auch zweimal als „Herr Thomas“ angeschrieben (wofür man sich später entschuldigt).

Thomas Bader ist 83 Jahre alt, an Demenz erkrankt, auf häusliche Pflege angewiesen. Es ist ein Septembermorgen 2015. Die Pflegerin bekommt mit, dass zwei junge Männer dem Senior einen „3 play“-Vertrag aufgeschwätzt haben: schnelles Internet, Internet-Flatrate, WLAN – dabei hat Thomas Bader gar keinen Computer.Mehr lesen Sie am Mittwoch in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.