nach oben
Christof Weisenbacher  erwartet nach einem Plakat-Streit mit der Pforzheimer FDP eine Entschuldigung. Foto: Seibel
Christof Weisenbacher erwartet nach einem Plakat-Streit mit der Pforzheimer FDP eine Entschuldigung. Foto: Seibel
14.07.2016

Nach Plakat-Zoff: WiP-Stadtrat verlangt Entschuldigung von FDP

Pforzheim. Der Streit um ein von WiP-Stadtrat Christof Weisenbacher entferntes FDP-Plakat hatte vor der Landtagswahl für Schlagzeilen gesorgt. Nun meldet Weisenbacher, dass die Staatsanwaltschaft Pforzheim das Verfahren gegen ihn wegen vermeintlicher Sachbeschädigung eingestellt habe – und er verlangt eine Entschuldigung. Die FDP hatte ihm vorgeworfen, eines ihrer Plakate mutwillig abgerissen und zerstört zu haben.

Der WiP-Sprecher indes betonte, das vom heftigen Wind lose gewordene Plakat entfernt zu haben, um Gefahr von Passanten abzuwenden. „Ich fordere hiermit von der FDP Pforzheim, namentlich der Geschäftsführerin Mai sowie den Landtagsabgeordneten Rülke und Schweickert, eine öffentliche Entschuldigung und die Zurücknahme der Äußerung, dass WiP-Mitstreiter als ,Randalierer‘ und ,Vandalen‘ mutwillig Plakate zerstört haben“, so Weisenbacher.

Es offenbare das politische Niveau der FDP Pforzheim, wenn sie mehrere Beamte viele Stunden mit einer Strafanzeige beschäftige, deren Sachbeschädigungswert im unteren einstelligen Euro-Bereich liege, nur um auf Stimmenjagd zu gehen“, so der WiP-Stadtrat: „Ihre ewige Forderung nach einem schlanken Staat wird konterkariert durch die FDP selbst, indem sie mit nutzlosen Bagatell-Anzeigen Justiz und Polizei beschäftigt.“