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Abenteuer in der freien Natur – da gehört Grillen über offenem Feuer natürlich seit jeher mit dazu. Foto: Privat
Abenteuer in der freien Natur – da gehört Grillen über offenem Feuer natürlich seit jeher mit dazu. Foto: Privat
Ausflug nach Lindelbrunn. Foto: Privat
Ausflug nach Lindelbrunn. Foto: Privat
Marcus Stahr. Foto: Seibel
Marcus Stahr. Foto: Seibel
Andreas Wagner. Foto: Seibel
Andreas Wagner. Foto: Seibel
Eindrucksvolle Ausblicke bietet der Pfälzer Wald schon für Pforzheimer Jugendliche schon seit über 60 Jahren. Foto: Privat
Eindrucksvolle Ausblicke bietet der Pfälzer Wald schon für Pforzheimer Jugendliche schon seit über 60 Jahren. Foto: Privat
Anfangs war Lindelbrunn ein Zeltplatz, heute stehen dort Blockhütten. Foto: Privat
Anfangs war Lindelbrunn ein Zeltplatz, heute stehen dort Blockhütten. Foto: Privat
09.09.2016

Nach Protesten und Solidaritätswelle: Gute Chancen auf Lindelbrunn-Rettung

Pforzheim. Noch äußert sich der Stadtjugendring (SJR) vorsichtig zur Zukunft der Freizeitstätte Lindelbrunn, die durch das im Juni vom Gemeinderat beschlossene Sparpaket bedroht ist. Noch gilt es, kleine Hürden zu nehmen. Und doch signalisieren alle, die an den Gesprächen zwischen Stadt und SJR beteiligt sind: Die Rettung Lindelbrunns ist auf der Zielgeraden.

Seit den 1950er-Jahren verbringen Kinder aus Pforzheim und dem Enzkreis Ferien im Pfälzer Wald. Acht Blockhütten stehen in der Freizeitstätte des Stadtjugendrings, der dort jedes Jahr mit über 60 Ehrenamtlichen etwa 1200 Sechs- bis 17-Jährige betreut. Kosten: rund 100 00 Euro.

Um die möglicherweise rettende Idee zu verstehen, ist es wichtig, die Strukturen des Dachverbands von gut 40 Pforzheimer Jugendverbänden zu kennen: An der Stadtjugendring GmbH ist der Stadtjugendring e.V. zu 74, die Stadt Pforzheim zu 26 Prozent beteiligt. Teil der GmbH sind verschiedene Fachbereiche – darunter die Kinder- und Jugendreisen.

Dieser Bereich ist es, der nun aus der GmbH ausgegliedert werden soll. Künftig könnte der SJR e.V. die Kinder- und Jugendreisen – und somit den Betrieb von Lindelbrunn – in Eigenregie durchführen. Ein Gros der Finanzierung müsste dann der Verein stemmen. Stahr ist zuversichtlich, durch eine abgespeckte Verwaltung sparen zu können. Ein Standbein solle neben den Teilnehmergebühren zudem ein Förderverein sein – wobei dessen genaue Organisationsform und Name noch offen ist. „Dieser muss 10 000 bis 15 000 Euro pro Jahr generieren, um die Reisen auf ein solides Fundament zu stellen“, sagt Stahr.

Weitere Informationen zu den Plänen gibt es am Samstag auf dem Marktplatz: Von 10 bis 18 Uhr veranstaltet der Stadtjugendring dort seinen Familientag. Neben Spielgeräten und Ständen gibt es dort auch eine Ausstellung zur Geschichte der Freizeitstätte Lindelbrunn. „Jeder, der sich für den geplanten Förderverein interessiert, kann dort dazu kommen und sich mit uns austauschen“, sagt Marcus Stahr. Interessierte können sich zudem per E-Mail an andreas.wagner@sjr-pforzheim.de melden.

Mehr lesen Sie am Samstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

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