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Vieles neu in der City: Marktmeister Marc Pfrommer (rechts) und Roland Nast haben einen Plan, wie dennoch alle Weihnachtsmarktstände Platz finden können. Foto: Meyer
Vieles neu in der City: Marktmeister Marc Pfrommer (rechts) und Roland Nast haben einen Plan, wie dennoch alle Weihnachtsmarktstände Platz finden können. Foto: Meyer
Die Weihnachtsbeleuchtung wird bereits angebracht – die neuen Laternen bergen hierfür Stromdosen. Foto: Meyer
Die Weihnachtsbeleuchtung wird bereits angebracht – die neuen Laternen bergen hierfür Stromdosen. Foto: Meyer
Strom gibt es nun direkt aus der Versenkung. Foto: Meyer
Strom gibt es nun direkt aus der Versenkung. Foto: Meyer
05.11.2018

Nach Umbau der Fußgängerzone: Weihnachtsmarkt braucht Plan B

Pforzheim. Man kann die Wölkchen über den Köpfen von Marc Pfrommer und Roland Nast fast schon sehen, während sie über dem riesigen Plan für den 47. Goldenen Weihnachtsmarkt brüten. Der Pforzheimer Marktmeister und sein Kompagnon müssen im Wortsinn einen Plan B entwickeln, um die Erfolgsgeschichte der adventlichen Meile nach dem großen Umbau der Fußgängerzone fortzuschreiben.

Zwar sind die Baumgitter weg. Doch insgesamt, erläutert Pfrommer, gibt es nun weniger Platz für die Buden, weil feste Einbauten – insbesondere die größeren stationären Sitzgelegenheiten – nicht nur am Reißbrett, sondern ab dem 26. November dann auch ganz real umkurvt werden müssen. „Alle Stände unterzukriegen: Das war unsere Hausaufgabe“, erläutert Pfrommer und ergänzt stolz: „Wir mussten deshalb keinem Beschicker eine Absage erteilen.“

52 Stände – so viele wie im Vorjahr – werden für vorweihnachtliches Flair in der neu gestalteten Fußgängerzone sorgen. Beim Rundgang an diesem Montagvormittag nehmen Pfrommer und Nast anhand des zuvor im Büro wie ein Puzzle zusammengesetzten Plans die Grobjustierung vor. Danach wird „auf den Zentimeter genau ausgemessen“, sagt Pfrommer, der das gute Miteinander lobt. „Unsere Schausteller sind so flexibel. Da stimmt der Spruch: Geht nicht? Gibt’s nicht!“ Nur deshalb kann es etwa gelingen, den großen Stand der Familie Barth mit dem legendären Elch schräg gegenüber der Galeria Kaufhof doch in die nun deutlich schmalere Lücke zu drücken. Auch die Bauarbeiter seien „wirklich punktgenau fertig geworden“, betont der Marktmeister.

Neues gibt es nicht nur unter-, sondern auch oberirdisch. So bietet der Goldene Weihnachtsmarkt diesmal einen Stand, an dem Besucher Lebkuchenherzen individuell beschriften lassen können. Bei Burgers „Paella-World“ aus Kieselbronn gibt es nicht nur Berner-Gourmet-Produkte: Erstmals werden raffinierte Maultaschen aus der Pforzheimer Manufaktur serviert. Den Standort der Skandinavien-Bude, die nicht mehr dabei ist, bespielt nun Nachbar Lössel mit, der dort Feuerzangenbowle kredenzt.

Der Goldene Weihnachtsmarkt dauert vom 26. November bis zum 23. Dezember, der Mittelaltermarkt gibt gar noch eine Zugabe vom 26. bis zum 30. Dezember.

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