nach oben
Bei der wilden Verfolgungsjagd geriet der Opel-Fahrer zeitweise auf den Bordstein oder war auf der Mitte der Fahrbahn unterwegs.
Bei der wilden Verfolgungsjagd geriet der Opel-Fahrer zeitweise auf den Bordstein oder war auf der Mitte der Fahrbahn unterwegs. © Symbolbild dpa
02.03.2018

Nach Verfolgungsjagd mit der Polizei: Betrunkener springt in die Tiefe

Pforzheim. Ein 34-jähriger Opel-Fahrer hat sich in der Nacht zum Freitag eine heftige Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Am Ende der Flucht stürzte sich der Mann fünf Meter in die Tiefe.

Der 34-jährige Autofahrer war einer Polizeistreife gegen 2.15 Uhr aufgefallen. Zuerst fuhr er nicht los, obwohl seine Ampel Grün zeigte, dann bog er nach kurzer Zeit unerlaubterweise von der Berliner Straße nach links in die Luisenstraße ab. Die misstrauisch gewordenen Beamten verfolgten das Fahrzeug durch die Stadt. Bei der wilden Verfolgungsjagd geriet der Opel-Fahrer zeitweise auf den Bordstein oder war auf der Mitte der Fahrbahn unterwegs. Glück hatte er, als er in entgegengesetzter Richtung in den Berliner Tunnel fuhr, dass ihm kein Fahrzeug entgegenkam. Durch gezielte Fahrmanöver verhinderte er, dass ihn der Streifenwagen überholen konnte.

Die Flucht endete vor dem Siloah-Krankenhaus. Dort hielt der 34-Jährige kosovarischer Herkunft an, stieg aus, flüchtete und sprang von einem Geländer in einen fünf Meter tiefer liegenden Garten. Der Mann wurde bei dem Sprung schwer verletzt. Er war laut Polizei deutlich alkoholisiert. Außerdem war er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis.