nach oben
Der Weihnachtsmarkt sorgt zuverlässig für eine Frequenzerhöhung in der Fußgängerzone. Seit vorgestern ist er für dieses Jahr zu Ende. Foto: Ketterl
Der Weihnachtsmarkt sorgt zuverlässig für eine Frequenzerhöhung in der Fußgängerzone. Seit vorgestern ist er für dieses Jahr zu Ende. Foto: Ketterl
Nicht nur bei der Sonnwendfeier war der Mittelaltermarkt im Blumenhof – gerade in den Abendstunden – bestens besucht. Foto: Seibel
Nicht nur bei der Sonnwendfeier war der Mittelaltermarkt im Blumenhof – gerade in den Abendstunden – bestens besucht. Foto: Seibel
Man sieht sich im nächsten Jahr: Marktmeister Marc Pfrommer, Angelika und Jürgen Barth sowie Roland Nast (von links). Foto: Ketterl
Man sieht sich im nächsten Jahr: Marktmeister Marc Pfrommer, Angelika und Jürgen Barth sowie Roland Nast (von links). Foto: Ketterl
23.12.2016

Nach dem Glühwein ist vor dem Glühwein: Weihnachtsmarkt geht zu Ende

Pforzheim. Der Akku, sagt Marc Pfrommer, sei jetzt leer – Zeit, dass Weihnachten kommt und der 44. „Goldene Weihnachtsmarkt“ samt fünftem Mittelaltermarkt geht. So sehr Pfrommer in seiner Aufgabe als Marktmeister auch aufgeht – irgendwann ist Schluss. „Man kommt ja abends nicht heim und legt den Schalter um“, sagt er – „im Kopf ist man immer noch dabei“. Ein Schlauch geplatzt, ein flächendeckender Stromausfall von einer Sekunde auf die andere: Alles schon vorgekommen – nur nicht dieses Jahr.

Auch an ein Wetter wie in dieser Advent-Saison kann sich Pfrommer nicht erinnern. „Ein Sonntagvormittag Regen – das war’s“. Ideales Wetter für die beiden Märkte – den traditionellen Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz und in der Fußgängerzone, den Mittelaltermarkt im Blumenhof –, die auch mit „City on Ice“ und „Goldis Stadl“ eine Symbiose zur Belebung der Innenstadt bilden. Nun sind beide Märkte zu großen Teilen für dieses Jahr Geschichte.

Für Verena Platzer (Königsbach), Junior-Chefin des gleichnamigen Stands am Übergang zwischen Fußgängerzone und Marktplatz, wird dieser dritte Auftritt in Pforzheim immer als etwas Besonderes in Erinnerung bleiben: Erstmals bewertete keine Jury die Weihnachtsmarkt-Buden – sondern die PZ-Leser. Die Abstimmung fiel eindeutig aus – Platzer, die Metzgerei aus dem Enzkreis, siegte mit weitem Abstand (die PZ berichtete). „Das gab noch einmal einen Schub“, sagt Verena Platzer. Der Renner in diesem Jahr seien die Schmalzbrote gewesen – und die warmen Gerichte am Wochenende: Mal gab’s Gulasch, mal Ochsenbrust mit Meerrettich oder gefüllte Kalbsbrust. Mehr lesen Sie am Samstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.