Kopie von Hauptbahnhof
Am 26. Dezember hätte die 16-Jährige am Pforzheimer Hauptbahnhof ankommen sollen. 

Nach wochenlanger Sorge: Vermisste 16-Jährige wohlbehalten zurück

Pforzheim/Schweinfurt. Aufatmen im Falle der vermissten 16-jährigen Christina: Das Mädchen ist zu seiner Mutter zurückgekehrt. Knapp drei Wochen lang war das Mädchen vermisst.

Bereits am Samstag veröffentlichte die Mutter die Nachricht auf Facebook: „Christina ist wieder zu Hause. Ich danke allen fürs Teilen und allen, die bei der Suche behilflich waren.“ Das Polizeipräsidium in Karlsruhe bestätigte die Angabe gegenüber PZ-news. „Wir haben am Montag erfahren, dass die 16-Jährige wieder bei ihrer Mutter aufgetaucht ist“, erklärt Polizei-Pressesprecherin Marion Kaiser. Die Vermisstenanzeige wurde folglich aufgehoben.

Der Fall der Vermissten wurde erstmals Anfang Januar bekannt, als die Mutter mit einem Suchaufruf in den sozialen Medien für Aufregung in Pforzheim gesorgt hatte. Darin bat sie um die Hilfe der Bevölkerung. Ihre Tochter sei demnach seit dem 26. Dezember 2017 vermisst. Die 16-Jährige soll an diesem Tag nach Angaben der in Schweinfurt wohnhaften Mutter am Schwandorfer Bahnhof in den Zug gestiegen sein. Das Ziel: Pforzheim Hauptbahnhof. Danach fehlte von dem Mädchen jede Spur. Vor knapp einer Woche hatte die besorgte Mutter bereits ein Lebenszeichen ihrer Tochter erhalten.

Der Aufruf im Internet schlug riesige Wellen, die Anteilnahme war groß. 336.000 Mal wurde der Beitrag der Mutter auf Facebook geteilt. Mittlerweile hat sie den Aufruf wieder aus dem sozialen Netzwerk entfernt.

Mehr zum Thema:

Entwarnung im Vermisstenfall: Lebenszeichen der 16-Jährigen

Verzweifelter Suchaufruf auf Facebook: Hinweise auf vermisste Tochter