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Die Polizei musste vor einem Pforzheimer Club durchgreifen.

Nächtlicher Ärger vor Club in Pforzheim: Polizei nimmt drei Personen in Gewahrsam

Pforzheim. Ein Polizeieinsatz hat am frühen Sonntagmorgen für Aufsehen unter dem Partyvolk in der Pforzheimer Innenstadt gesorgt: Vor einem Club-Diskothek an der Goethestraße sind drei Personen von den Ordnungshütern vorübergehend in Gewahrsam genommen worden, weil sie sich rabiat gegen Platzverweise und gegen eine Nacht in der Ausnüchterungszelle wehrten und so gleich mehrere Streifenwagen-Besatzungen und einen Polizeihundeführer auf Trab hielten.

Die drei deutschen Männer im Alter von 25, 26 und 33 Jahren reagierten aggressiv und provokant, als sie gegen 2.20 Uhr die Fußgängerampel nahe des Clubs bei Rotlicht überquert hatten und von Beamten angesprochen wurden. Nach der Ausweiskontrolle wurde den durchweg alkoholisierten Männern ein Platzverweis erteilt, dem sie aber nicht nachkommen wollten. Schließlich musste dem 26-Jährigen erklärt werden, dass er jetzt in den Gewahrsam genommen wird, wogegen er heftigen Widerstand leistete. Auch seine Genossen kamen ihm noch zu Hilfe.

Zeitweilig brachte der 26-jährige den Polizeischlagstock an sich, so dass die Beamten gegen ihn wie auch teils gegen seine Gehilfen Pfefferspray einsetzen mussten. Darüber hinaus wurden die insgesamt elf eingesetzten Polizeibeamten mit üblen Kraftausdrücken beleidigt. Letztlich musste ein Polizeihundeführer mit seinem Diensthund zur Bereinigung der eskalierten Lage hinzugezogen worden. Die eingesetzten Polizeibeamten wie auch die in Gewahrsam genommenen Männer haben jedoch offenbar keine nennenswerten Blessuren davongetragen.

Der 25-Jährige wies laut Vortest einen Alkoholwert von 1,68 Promille auf, der 33 Jahre alte Mann hatte gar 1,82 Promille. Der 26-jährige Hauptbeschuldigte wollte keinen Alkoholtest über sich ergehen lassen. Bei ihm sowie dem 25-Jährigen wurde jeweils eine Blutprobe erhoben. Alle drei Randalierer blieben bis zur Ausnüchterung in Gewahrsam. Sie werden sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung zu verantworten haben.