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30.07.2009

Nächtliches Geheul aus dem Melanchton-Haus

PFORZHEIM. Unheimliche Geräusche haben am Mittwochabend gegen 21 Uhr Passanten beim Pforzheimer Melanchton-Haus aufgeschreckt. Das jammervolle Heulen hörte sich an wie die Hilferufe einer Frau. Die Passanten verständigten daraufhin die Polizei.

Als die Beamten gegen 21 Uhr in der einbrechenden Dunkelheit vor Ort eintrafen, ließ sich nichts mehr feststellen. Die Polizisten nahmen das großteils leer stehende Melanchthon-Haus von außen an mehreren Stellen in Augenschein, fanden aber auch die Eingangstür des Gebäudes verschlossen. Schließlich zogen sie, wie Polizeisprecher Michael Sengle der PZ auf Nachfrage berichtet, den Hausmeister hinzu. Der wiederum entdeckte, dass ein Hund in einer der wenigen noch genutzten Wohnungen im Melanchthon-Haus die jammervollen Geräusche von sich gegeben hatte, der offenbar die abendliche Abwesenheit seines Besitzers zum Heulen fand.