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 Foto: PZ-Archiv, Meyer 

Nahversorgungskonzept könnte in Hohenwart unmittelbar greifen

Pforzheim. Eigentlich hätte noch in diesem Monat ein Anbieter mit der Erstellung eines Nahversorgungskonzepts für Pforzheim beauftragt werden sollen. Doch der Ausschuss für Wirtschaft und Digitales konnte aufgrund der Coronakrise nicht stattfinden.

Daher werde derzeit geprüft, ob es dennoch zeitnah zur Vergabe kommen kann, so Oliver Reitz, Direktor des städtischen Eigenbetriebs Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP), bei dem die Federführung liegt, auf PZ-Anfrage.

Die Frage ist nur: Würde es in Zeiten, da viele Geschäfte geschlossen sind, überhaupt Sinn ergeben, mit der Bestandsaufnahme zu starten?  „Eine Analyse der regulären und insbesondere räumlichen Situation ist zunächst davon unabhängig, ob ein Geschäft aktuell geöffnet ist oder nicht“, sagt Reitz.  „Gleichwohl geht es ja bei der Nahversorgung insbesondere um den Lebensmitteleinzelhandel.“ Und in diesem Segment sind die Geschäfte ja geöffnet.

Eines der Ziele ist es, potenzielle Standorte für die Ansiedlung neuer Geschäfte zu finden. Daher stehe die Wirtschaftsförderung Ideen wie jener der Hohenwarter, in der früheren VR-Bank-Filiale im Zentrum einen Dorfladen zu installieren, grundsätzlich sehr aufgeschlossen gegenüber.

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Anke Baumgärtel

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