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Beim deutschen Weintor in Schweigen legen die Naturfreunde einen Fotostopp ein.   Privat
Beim deutschen Weintor in Schweigen legen die Naturfreunde einen Fotostopp ein. Privat
01.05.2016

Naturfreunde trotzen dem Wetter

Bei der Frühjahrs-Mountainbike-Tour der Naturfreunde Büchenbronn waren 13 Radler aktiv – und das bei richtig schlechtem Wetter. Los ging es am Samstagmorgen um neun Uhr: Runter zur Pfatschbachhüttr, weiter zur „Dampfbatsch“, dann über die Bahn und B 294, am Lacherwäldle vorbei hoch nach Birkenfeld.

Immer möglichst in Wald und Flur über Conweiler, Schwann, Langenalb Richtung Ittersbach. Vorher links weg, den Katzenbach entlang runter ins Albtal, links ins Moosalbtal und Kaffeepause am Kiosk. Das Moosalbtal hoch zum Rimmelsbacher Hof, über die Kuppe und hinunter ins Rheintal. Durch Oberweier und Bruchhausen hinein in den Haardtwald.

Vor lauter Flachlandtempo wurde ein Abzweig verpasst. Statt Rheinstetten-Mörsch kamen plötzlich Orte wie Durmersheim und Würmersheim: Nach einem kurzen Wildnistrip war die Gruppe in Au am Rhein. Schnell nach Neuburg-Weiher und auf die Fähre. Drüben ging es weiter der neuen Lauter entlang über Berg nach Lauterbourg zum Mittagessen. Gestärkt ging es über Scheibenhardt Richtung Bienwald. Hier rollten die Radler auf einem Wandertrail direkt an der Lauter entlang, laut Karte sehr kurvig: ein echter Genuss. Auf einem schmalen Damm, zwischen eng stehenden Bäumen, kurvig und steil rauf und runter, teilweise direkt an der Lauter entlang. Ein Ausrutscher wäre mit durchdringender Matschnässe verbunden gewesen. An der Bienwaldmühle angekommen, hatten die meisten genug und so ging es auf einem „normalen“ Weg weiter über Schweighofen nach Schweigen zum deutschen Weintor.

Nach dessen Durchfahrt und Fotostopp ging es auf dem Bad Bergzaberner Landweg zwischen den Weinbergen gefühlt mehr rauf als runter und kreuz und quer, über Oberotterbach und Dörrenbach hinein nach Bad Bergzabern. Am Abend haben die Radler 102 Kilometer und 1008 Höhenmeter in den Beinen. Nach der Nachtruhe in Bad Bergzabern ging es am nächsten Morgen – bei aufklarendem Himmel – zurück nach Pforzheim. pm