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Hoch hinaus geht es für die Kinder auf dem neuen Spielgerät. Ortsvorsteher Karl Schröck und Baubürgermeisterin Sibylle Schüssler freut’s.  Foto: Seibel
Hoch hinaus geht es für die Kinder auf dem neuen Spielgerät. Ortsvorsteher Karl Schröck und Baubürgermeisterin Sibylle Schüssler freut’s. Foto: Seibel
22.05.2017

Naturnahes Spielparadies in Hohenwart mit neuer Attraktion

Pforzheim-Hohenwart. Was für ein Freudentrubel. Dutzende Kindergartenkinder und Grundschüler haben gestern den Hohenwarter Waldspielplatz gestürmt. Die absolute Attraktion neben Schaukel, Rutsche, Wippe und Seilbahn: die neue Kletterkombination. Über ein Netz aus bunten Tauen hochgekraxelt, über die Wackelbrücke balanciert und auf der anderen Seite die Rutsche heruntergesaust – was lässt sich mit einem sonnigen Mainachmittag besseres anfangen?

Neben einer Kleinkindschaukel und einer Sitzgelegenheit für Eltern sollte im Rahmen der Neugestaltung des Spielplatzes nahe des Kitzenwiesenwegs ein Gerät her, das auch für ältere Kinder geeignet ist, so das Anliegen von Ortschaftsrat und Ortsvorsteher Karl Schröck. Zudem wurde der Spielplatz, idyllisch gelegen zwischen Wiesen und Waldrand, geebnet und durch einen neu angelegten Graben trockengelegt, ließ Schröck wissen, der gestern zahlreiche Gäste zur offiziellen Einweihung willkommen hieß.

Darunter auch Baubürgermeisterin Sibylle Schüssler: Es sei schon eine Weile her, dass sie mit ihren Töchtern Zeit auf Spielplätzen verbracht habe. „Ich fand es aber immer klasse, wenn sie mitten in Wald und Wiesen so naturnah waren“, erinnerte sie sich und lobte die „Gemeinschaftsleistung“ von Stadt, Ortsverwaltung und Ortschaftsrat bei der Verwirklichung. „Spielt, nützt eure Zeit. Die Kindheit ist etwas ganz Besonderes – das werdet ihr allerdings erst merken, wenn ihr etwas größer seid“, gab sie den jungen Besuchern mit auf den Weg.

Diese brachten ihre Freude über die Spielgelegenheit durch Programmpunkte zum Ausdruck: Der katholische Kindergarten gab Ständchen zum Besten, und die Zweitklässler der Grundschule zeigten ihr schauspielerisches Können. Für das leibliche Wohl sorgten Spender und der Förderverein der Grundschule – Spielen macht schließlich hungrig. bel

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