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Vom Architekten Jochen Abraham gab es für das DRK – Vorsitzender Wolfgang Kramer, Geschäftsführer Werner Hänlein und Rettungsdienstleiter Herbert Mann (von links) – ein Jahres-Abo der „Pforzheimer Zeitung“. Fotos: Ketterl
Vom Architekten Jochen Abraham gab es für das DRK – Vorsitzender Wolfgang Kramer, Geschäftsführer Werner Hänlein und Rettungsdienstleiter Herbert Mann (von links) – ein Jahres-Abo der „Pforzheimer Zeitung“. Fotos: Ketterl
Zwei Millionen Euro hat die neue Rettungswache gekostet – die Hälfte zahlte das Land.
Zwei Millionen Euro hat die neue Rettungswache gekostet – die Hälfte zahlte das Land.
29.09.2016

Neue DRK-Wache an der Kieselbronner Straße festlich eingeweiht

Pforzheim/Enzkreis. Wenn gut Ding Weile haben will, dürfte die am Donnerstag eingeweihte Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) an der Kieselbronner Straße das Kronjuwel des Rettungswesens im Land sein: Über 14 Jahre sind von der Vision bis zur Realisierung vergangenen. Und viel Wasser ist seit den 1970er-Jahren Enz, Nagold und Würm hinunter geflossen, als der spätere Professor Wolfgang Kramer ein junger Medizinstudent war – heute ist er Vorsitzender des DRK Pforzheim und Enzkreis – und hautnah mitbekam, wie rettungsbedürftige Menschen transportiert wurden. Motto: Hauptsache, schnell ins Krankenhaus – egal, wie.

Viel habe sich seither getan, so Kramer und später auch der FDP-Fraktionsvorsitzende im Landtag und Pforzheim-Abgeordnete (wie Eric Schweikert für den Enzkreis) Hans-Ulrich Rülke. Doch Rülke wäre nicht authentisch, wenn er nicht – bildlich gesprochen – den Finger in die Wunde legen würde: Hessen beispielsweise halte zu 90 Prozent die Zehn-Minuten-Hilfsfrist ein – Baden-Württemberg kämpfe bisweilen noch mit der 15-Minuten-Frist. Der Rettungsdienst im Lande sei im Vergleich zu anderen Bundesländern unterfinanziert.

Von der Grundsteinlegung bis zur Fertigstellung – Inbetriebnahme ist am Mittwoch kommender Woche – dauerte es gerade einmal neun Monate. Zeit- und Kostenplan – der Bau kostete zwei Millionen Euro, wovon die Hälfte vom Land kommt – wurden von Architekt Jochen Abraham eingehalten. Dafür gab’s reichlich Lob und von Abraham statt des obligatorischen Schlüssels ein Jahres-Abo der PZ.

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