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Ein Bild der Zerstörung bot sich den Pforzheimern Monate nach dem Angriff am 23. Februar 1945 an der Goethestraße. © PZ-Archiv
09.02.2011

Neue Formen der Erinnerung an den 23. Februar

PFORZHEIM. Erstmals haben die Veranstaltungen rund um den Pforzheimer Schicksalstag ein gemeinsames Motto: „Pforzheim schaut sich um! 23. Februar 1945 – 23. Februar 2011“. Ziel ist es, die Jugend stärker einzubeziehen. Zum 66. Mal jährt sich der Luftangriff durch die Bomber der Royal Air Force, nach dem Pforzheim an jenem Abend des 23. Februar 1945 weitgehend in Trümmern lag und über 17 000 Tote zu beklagen waren.

Um vor allem jüngere Menschen anzusprechen, hat die PZ ein Medienprojekt auf Facebook gestartet.

Bildergalerie: Zum 23. Februar: Gedenkfeier auf dem Pforzheimer Hauptfriedhof

Bildergalerie: Pforzheim nach dem Grauen vom 23. Februar 1945

Am Mittwoch hat Isabel Greschat, die Leiterin des städtischen Kulturamts, das Programm rund um den Gedenktag vorgestellt. „Wir wollten dazu eine neue Form der Erinnerung finden“, sagte sie.

Bildergalerie: Demonstration gegen rechte Mahnwache am 23. Februar - Teil I

Bildergalerie: Demonstration gegen rechte Mahnwache am 23. Februar - Teil II

Für die Überlegungen in einer Arbeitsgruppe sei natürlich klar gewesen, „dass der 23. Februar mit der zentralen Feier auf dem Hauptfriedhof im Mittelpunkt stehen wird. Daran wollen wir nicht rütteln.“ Doch habe man sich intensiv mit der Frage befasst: „Wie können wir die Vor- und Nachgeschichte der jüngeren Generation vermitteln? Wie können wir neben dem Blick zurück auch vermitteln, dass wir heute wachsam nach vorn schauen müssen, um den Gefahren für unsere Demokratie zu begegnen?“

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