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Chiara Weisshap genießt einen Moment am Enzufer: Diese Flusslandschaften gilt es, für die Menschen weiterzuentwickeln. Foto: Ketterl
Chiara Weisshap genießt einen Moment am Enzufer: Diese Flusslandschaften gilt es, für die Menschen weiterzuentwickeln. Foto: Ketterl
30.08.2017

Neue Gestaltungsbeirätin Stock-Gruber: „Flusslandschaften sind kostbares Gut“

Pforzheim. Die neue Gestaltungsbeirätin, Professorin Uta Stock-Gruber, 59, sieht im hohen Anteil grüner Freiräume Pforzheims, bedingt durch den großen Waldbestand und die Flusslandschaften, ein großes Potenzial, um gesunde Umweltbedingungen zu garantieren. Sie plädiert im Gespräch mit der PZ für einen behutsamen Umgang mit dem kostbaren Gut.

Innerstädtische Wasserläufe seien immer Orte hoher Anziehungskraft, erklärt Stock-Gruber. Sehr schön könne entlang eines Wasserlaufs durch die Stadt abgebildet werden, wie sich das Landschaftselement Fluss sukzessive zu einem urbanen Element entwickele, das eine Vielzahl von gestalterischen Motiven anbieten könne: vom Gehölzgalerien begleiteten Fluss, der Naturerlebnis ermöglicht, hin zum Fluss mit Stadtplätzen. Beim ersten Spaziergang durch die Innenstadt Pforzheims seien sehr schnell einige charakteristische Eigenschaften deutlich geworden, die Pforzheim zu „einer wirklich sehr besonderen Stadt“ werden ließen: „Das Zusammenspiel von bewegter Topographie und Siedlungskörper, die Neuinterpretation städtischer Räume in den 1950er- und 1960er- Jahren, die sehr positiv die Aufbruchsstimmung, den Wunsch nach Neuanfang dokumentieren, sind mir als erstes aufgefallen.“

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